Rezension: Tödliche Spiele


Fantasy Zyklus:Die Tribute von Panem
  • 2.53/3

2.5/3
(6 Bewertungen)


  
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Zyklus:Die Tribute von Panem
Band:1
Verlag:Oetinger
Seitenanzahl:416
Jahr:2012
Originaltitel:The Hunger Games
ISBN:978-3841501349
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Mein Vater wusste es und er hat mir einiges beigebracht, bevor er durch eine Explosion in der Mine in Stücke gerissen wurde. Da war nichts mehr, was wir hätten begraben können. Ich war damals elf. Heute, fünf Jahre danach, wache ich immer noch davon auf, dass ich ihm zuschreie, er solle wegrennen. (1. Kapitel)

Inhalt

In einem Nordamerika der fernen Zukunft regiert das Kapitol mit eiserner Hand. Die meisten Menschen in den unterjochten zwölf Distrikten kämpfen tagtäglich ums Überleben. So auch die sechzehnjährige Katniss. Sie sorgt dafür, dass ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter nicht verhungern, indem sie unerlaubterweise hinter dem Zaun des Distrikts auf die Jagd geht. Doch der Hunger ist nicht die größte Bedrohung: Jedes Jahr werden die „Hungerspiele” ausgetragen, eine Art Gladiatorenkampf. Aus jedem Distrikt werden dafür ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und sechzehn Jahren ausgelost. Und dieses Jahr trifft es Prim. Doch Katniss geht für ihre Schwester in den grausamen Kampf, der so lange dauert, bis nur noch einer von den vierundzwanzig „Spielern” am Leben ist. Das ist furchtbar genug, doch zu allem Überfluss ist einer von Katniss’ Gegnern ausgerechnet Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat ...


Rezension

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Romantik:
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Fazit

Obwohl es ‘Die Tribute von Panem‘ von Suzanne Collins ja schon längere Zeit gibt muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich ihnen erst wegen dem großen Rummel durch den anstehenden Kinofilm Beachtung geschenkt habe. Zuvor von mir als Jugendbuchreihe abgetan hat mich ‘Tödliche Spiele‘ schon nach den ersten zwei Seiten komplett in seinen Bann gezogen und mir das Weglegen beinahe unmöglich gemacht. Mit der Geschichte rund um das rebellische Mädchen Katniss ist Suzanne Collins nicht nur eine extrem spannende Geschichte, sondern auch die Erschaffung einer wirklich außergewöhnlichen und bis dahin so nicht gekannten Welt gelungen. Die Erde wurde komplett neu strukturiert und ist nun in 12 Distrikte und das Kapitol – welches über alles herrsch – unterteilt. Die Distrikte werden streng überwacht und sind komplett der Willkür des Kapitols ausgeliefert. Dieses veranstaltet um seine Macht zu demonstrieren und jeden Aufstand im Keim zu ersticken jedes Jahr die sogenannten Hungerspiele. Aus jedem Distrikt werden zwei Tribute - ein Jungen und ein Mädchen - ausgelost, die sich dann in einer extra angelegten Arena bis zum Tode bekämpfen müssen. Zur Belustigung des Kapitols und zur Warnung für die Distrikte werden diese Hungerspiele im Fernsehen übertragen. Als Katniss‘ Schwester Prim als Tribut ausgewählt wird meldet sie sich freiwillig um diese zu beschützen und an ihrer Stelle in den beinahe sicheren Tod zu ziehen. Bei der Auswahl des männlichen Tributes erlebt man – meines Erachtens – dann die erste Überraschung, weil es nicht wie vermutlich von allen erwartet Katniss‘ enger Freund und Jagdgefährte Gale ist, sondern Peeta, den sie nur flüchtig kennt. Die beiden werden ins Kapitol gebracht, wo sie nach allen Regeln der Kunst ‘aufgehübscht‘ und in zahlreichten Paraden, Shows und Interviews präsentiert werden. Die Assoziation vom Vieh, das erst gemästet und verhätschelt wird, nur um dann doch auf die Schlachtbank geführt zu werden ist hier überdeutlich und wird auch von Katniss mehrmals angesprochen. In der Arena beginnt dann schließlich der erbitterte Kampf ums Überleben. Hinterhältige Fallen des Kapitols, Verrat, neue Freundschaften und eine unerwartete Liebe halten Katniss – und auch den Leser - bei Atem. Bis zum großen Finale fiebert man mit und kann selbst in den Lesepausen nur schwerlich an etwas anderes denken. Und obwohl das vermeintliche Happy End gelingt wird mehr als deutlich, dass es so einfach dann doch nicht ist und der Kampf gerade erst begonnen hat. Die Protagonistin Katniss mochte ich sofort. Ihre ziemlich kratzbürstige und ungestüme Art, ihre Entschlossenheit nach dem Tod ihres Vaters die Familie zu ernähren und die Liebe zu Ihrer kleinen Schwester Prim machen sie dem Leser sofort sympathisch. Sie ist taff, schlagfertig und dank der Umstände in Distrikt 12 für ihr Alter schon ziemlich abgebrüht. Da sie seit dem Tod ihres Vaters regelmäßig auf die Jagd geht kann sie hervorragend mit Pfeil und Bogen umgehen was ihr in der Arena mehr als einmal das Leben rettet. Ihre Gefühle und Gedanken werden großartig vermittelt und zeigen deutlich, dass Helden- und Verzweiflungstat oft ziemlich nah zusammen liegen. Es macht dem Leser einfach Spaß die Protagonistin zu begleiten und vor allem in der Arena sind die Ereignisse teilweise so spannend, dass man alles andere um sich herum vergisst und völlig in der Handlung gefangen ist. Auch wenn die Geschichte vielleicht in der Zusammenfassung ein bisschen an den Haaren herbeigezogen wirkt ist sie doch so verdammt gut geschrieben und auch erklärt, dass man selbst an der Glaubwürdigkeit der doch recht krass erdachten Hungerspiele keine Sekunde lang zweifelt. Das ganze Kapitol ist als bunte, verrückte und leicht überdrehte Ansammlung von Menschen beschrieben, die sich jeden Luxus und jeden Firlefanz leisten können und dies auch mit dem größten Vergnügen tun. So ist das ‘bunt‘ beispielsweise wörtlich zu nehmen, weil viele der Bewohner sich Schönheitsoperationen unterzogen haben und Haut oder Haar in grell leuchtenden Farben zur Schau tragen. Auch goldene Tätowierungen, Botox und Implantate gehören zum Alltag der Kapitolbewohner. Die Zeit die die Tribute im Kapitol verbringen, wo sie das edelste Esser serviert bekommen, wohnen wie die Könige, für die Arena trainieren und für die Sponsoren regelrecht vermarktet werden ist sehr unterhaltsam und interessant geschildert, sodass gewiss keine Langeweile aufkommt. Katniss‘ Vorbereitungs- und Stylingteam um den sympathischen Cinna ist sogar regelrecht amüsant und vollbring für den Leser - dank der exzellenten Erzählweise – fast sichtbare Wunder an der störrischen und ganz und gar nicht fügsamen Katniss. Die Erzählform der Protagonistin im Präsens ist zu Anfang ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, allerdings hat man sich schnell eingelesen, sodass es spätestens nach dem zweiten Kapitel nicht mehr auffällt. Obwohl ‘Die Tribute von Panem‘ als Jugendbuchreihe verkauft werden, sind sie meines Erachtens eher für Erwachsene geeignet. Die Handlung ist sehr blutig und vor allem realistisch erzählt und macht auch vor so manchem Tabuthema nicht Halt. Außerdem übt die Autorin wenn auch recht überspitzt klare Kritik am Kriegen und den Folgen eines solchen. Alles in Allem ist ‘Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele’ eines der besten Bücher die ich seit langem gelesen habe und hat sich den Ehrenplatz in meinem Bücherregal redlich verdient!

Rezension in einem Satz:

Wer dieses Buch nicht liest, verpasst etwas!



Rezension

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Fazit

Das Buch ist wie die Büchse der Pandora. Wenn man sie/es aufmacht, kommen viele wunderbare Dinge zum Vorschein. Macht man sie/es aber nicht rechtzeitig wieder zu, kann es auch ungemütlich werden. Und ich habe mich immer wieder dabei ertappt, zu lesen, wo ich doch eigentlich schon auf dem Weg hätte sein sollen… Das spricht also definitiv für das Buch. Kein Wunder, dass dieses Buch einen Preis nach dem anderen einheimsen konnte. Die Handlung an sich klingt ziemlich standartmäßig und langweilig. Zwei Kids werden für die Hungerspiele ausgewählt, bei denen nur einer überleben kann. Dann kommt die Liebe und… der normale Leser dürfte davon ausgehen, dass am Schluss natürlich beide überleben, bei den Spielen plötzlich eine Ausnahme gemacht wird und sie glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage leben. Nun – nicht ganz. Eine Zusammenfassung kann nie das widergeben, was in diesem Buch passiert. Um bei der Liebe zu bleiben – für den einen ist es die einzig mögliche Überlebensstrategie, für den anderen echt… Darüber hinaus ist das Buch eine ziemlich gute Gesellschaftskritik. Was tun, wenn man keine Chance hat, gegen eine sehr willkürliche Regierung anzukommen? Wenn man gar keine Zeit hat, das zu tun, weil man auch so jeden Tag damit beschäftigt ist, nicht zu verhungern? Nein, da kommen keine Helden, die das System im Alleingang stürzen. Denn diese Helden müssen um Brot betteln gehen, um es überhaupt aus ihrem eigenen Haus zu schaffen. Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt: Dieses Buch ist wirklich nichts für zu junge oder zarte Gemüter. Auch wenn die Story die meiste Aufmerksamkeit fordert, man sollte nicht vergessen, dass alles, was die Spiele ausmacht, die Tatsache ist, dass 12 bis 18 Jährige sich gegenseitig umbringen müssen. Oder, wenn sie das nicht tun, zur Zuschauerunterhaltung von Feuerbällen oder plötzlichen Dürren vernichtet werden. Wenn auf der Spielfläche selbst das Wetter bestimmt werden kann und jeder Spieler 24 Stunden lange auf einer Kamera zu sehen ist, dann leuchtet es wohl ein, dass keiner auch nur die geringste Chance hat zu rebellieren und die anderen nicht umzubringen. Das ist heftig, aber der Hintergrund der Spiele. Also, auf die Altersfreigabe achten! Trotz dieser Tatsachen ist der Roman keineswegs düster gehalten. Immer wieder kommen nette Kommentare, alles was den Leser interessiert, wird fantastisch beschrieben. Die ganze Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, was genau den richtigen „beschränkten“ Blick gibt, die Brutalität sehr dämpft und einen noch mehr mit der Protagonistin mitfühlen lässt (keine Angst, die ist mehr mit dem Überleben als mit Gemetzel – welches niemals DAS Thema ist! – beschäftigt). Ein wenig eigenartig ist, dass der Roman in der Gegenwart – und nicht wie üblich in der ersten Vergangenheit – geschrieben ist, aber an das hat man sich spätestens nach dem ersten Kapitel gewöhnt. Irgendwie macht diese Tempusverwendung das Ganze noch greifbarer und mitreißender. Vor allem spricht das Buch einen weiteren Kreis an, der es gut finden wird. Manche Bücher haben ihre Stärke in einer ausgeklügelten, besonderen Handlung, was Vielleser super finden, andere vielleicht zu anstrengend. Manche strotzen nur so vor Tiefgründigkeit/ Oberflächlichkeit, was vielleicht schnell langatmig/ kitschig gefunden wird, andere haben perfekt ausgestaltete Charaktere, hinter denen die Handlung zurücktritt, sodass es vielleicht für Fans von Action langweilig wird. Andere haben eine meisterhafte Sprachverwendung, was möglicherweise nur Germanisten begeistert. Oder einen Humor, den nicht jedermann witzig findet. Das Buch hier wird weniger Kritiker haben, da es breit gefächert ist. Insgesamt hält die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und es ist eines der verdammt wenigen Bücher, für die ich mich tagsüber beeilt habe, um abends mehr lesen zu können ;-)

Rezension in einem Satz:

…und es hat jede Auszeichnung verdient. Lesen!



Rezension

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Die Geschichte: Kinder von 12 bis 18 aus den verschiendenen Distrikten Panems werden in eine Arena geschickt und sollen sich gegenseitig umbringen. Sie sind die Tribute für den damaligen Aufstand gegen das Kapitol. Nur einer kann gewinnen und das 'Spiel' lebend überstehen. Das ist die Rache des Kapitols: Die Hungerspiele. Katniss Everdeen, ein Mädchen, dass mit ihrer Mutter, ihrer Schwester Prim, dem Kater Butterblume und der Ziege Lady zusammen lebt, meldet sich für ihre Schwester Prim freiwillig, um diese zu beschützen. Zusammen mit Peeta Mellark und 22 anderen Tributen wird sie auf die Spiele vorbereitet und dann ins Unbekannte geschickt. Sie kann niemandem trauen und doch wird ihr von einem Konkurrenten das Leben gerettet. Wie die Spiele enden: Nun, ich will nicht zu viel verraten, aber es wird ein spannendes Ende. Und schließlich gibt es noch zwei Fortsetzungen. :) Meine Meinung: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele ist ein wirklich tolles Buch. Auch wenn die Geschichte von Kindern, die sich in einer Arena gegenseitig umbringen sollen, mich etwas skeptisch gemacht hat. Doch als ich mich in die Welt hineingelesen hatte und verstand, dass es nicht nur ums Abschlachten geht, sondern das Ganze eine wichtige Geschichte hat, machte das Lesen Spaß und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.

Rezension in einem Satz:

24 Jugenliche ... und nur einer kann gewinnen



Rezension

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(44 Rezensionen)
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Fazit

Ich finde, dieses Buch sollten nicht nur Jugendliche lesen. Das erste Buch der Tribute von Panem Trilogie beinhaltet alles: Action, Spannung, Aufopferung, Politik, Macht, Medieneinfluss, Liebe ... Es geht um Kinder/Jugendliche welche in eine Schlacht geführt werden, in der nur eine Person überleben kann. Aber von Anfang an: Als Leser wird man nicht in das kalte Wasser geschmissen, indem es gleich mit den sogenannten Hungerspielen anfängt, sondern man erfährt sehr ausführlich die Hintergründe dafür und wie die Auswahl der Spielpaare verläuft. Auch für die Vorbereitung auf die Spiele wurde sich im Buch Zeit genommen, wofür ich sehr dankbar bin, da so die Stärken und Schwächen der Charaktere angedeutet werden. Die Stärke von Katniss weiß man allerdings schon vorher, da sie so das Überleben ihrer Familie garantieren konnte. Bei den Spielen selbst ist es interessant, nachzuverfolgen, wer sich verbündet, verfeindet und wie die Teilnehmer nacheinander das Leben lassen müssen. Super finde ich, dass man die Entwicklung von der Hauptperson Katniss gut mitverfolgen kann und auch ihre Gefühle und Handlungen versteht. So gibt es auch ein interessantes Ende! Macht Lust auf mehr und wer will nicht die nächsten zwei Bände lesen, nachdem der erste so gut und spannend war?

Rezension in einem Satz:

Lesen! Lesen! Lesen!



Rezension

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(2 Rezensionen)
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Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Tribute von Panem ist sehr spannend und interessant geschrieben. Manchmal muss man genauer nachdenken und grübeln. Eine sehr schöner Schreibstil und mal etwas Neues, nicht nur für Jugendliche.

Rezension in einem Satz:

Tolles Buch, nicht nur für Jugendliche.



Rezension

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(46 Rezensionen)
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Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
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Fazit

Das Cover ziert ein Mädchen, hier würde ich auf Katniss tippen und einige Blätter am Rand. Auf einigen Blättern befindet sich sogar Blut. Für mich sagt das Cover genau das aus, was im Buch auch passiert, auch wenn es nur ein kleiner Teil dessen ist, was das Geschehen widerspiegelt. Im Grunde versteckt sich Katniss in der Natur, um nicht gesehen beziehungsweise gefunden und getötet zu werden, was bei den Hungerspielen auch vonnöten ist. Bei dem Schreibstil merkt man immer wieder, dass die Autorin sehr detailreich mit ihrer Sprache umgeht. Es sind sehr umfangreiche und spezifische Beschreibungen, die auf die Umgebung, einigen Personen, auf die Gedanken und die Gefühle passen und angewendet werden. Die Sätze haben einen sehr guten Ausgleich. Manche sind wie schon gesagt sehr umfangreich durch die Details und andere werden in ganz kurzen ausdrucksstarken Hauptsätzen gefasst. Meist hatte ich auch das Gefühl, dass ein Satz in zwei Sätze gepackt wurde, damit man dieses Geschehen richtig vorstellen kann. In der Panik kann man meist nur in kurzen Hauptsätzen denken, würde ich mal so sagen, wenn es um Leben und Tod geht. Bei den Personen wird schon einiges beschrieben, auch wenn viele Personen eher nebensächlich scheinen. Dadurch, dass Katniss sehr viel mit verschiedenen Persönlichkeiten zu tun hat, ist es auch schwierig sich das alles zu merken. Mal wird der erwähnt, dann wird der andere wieder präzise beschrieben und jemand anderes kommt und spielt im Nachhinein erst wieder eine sehr wichtige Rolle. Welche Person ich wirklich sehr mag ist Prim, die Schwester von Katniss, weil diese wirklich ziemlich süß ist und die Geschichte zwischen große Schwester und kleine Schwester mitunter auch rührend ist. Ich persönlich muss sagen, dass ich dieses Buch sehr gelungen finde, auch wenn mir die detailgetreue Beschreibung mitunter viele Gefühle genommen hat. Das ist jetzt nicht unbedingt schlecht, aber dadurch, dass man sich sehr viel vorstellen muss und kann und dann viel Geschehen dazwischen ist, konnte ich nicht gleichzeitig irgendwas fühlen. Auch die Tatsache, dass sich dort Kinder abschlachten auf eine Art und Weise, die wir in unserem Leben wirklich schrecklich finden würden, hat mich irgendwie kalt gelassen durch die Details. Im Grunde genommen bin ich froh das Buch gelesen zu haben und werde mir sicher Teil zwei und drei auch noch durchlesen. Es ist also kein Fehler sich das Buch in die Hand zu nehmen! Es kann auch einfach sein, dass mein Gehirn sich wieder auf beides lernen muss zu konzentrieren, da ich lang sehr unmotiviert war um zu lesen.

Rezension in einem Satz:

Gut gelungen, aber manchmal langatmig