Rezension: Succubus Blues


Fantasy Zyklus:Georgina Kincaid
  • 2.50/3

2.5/3
(1 Bewertung)


  
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Zyklus:Georgina Kincaid
Band:1
Verlag:Egmont LYX
Seitenanzahl:416
Jahr:
Originaltitel:Succubus Blues
ISBN:
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Erwachsene
Statistisch gesehen verkaufen die meisten Sterblichen ihre Seele aus fünf Gründen: Sex, Geld, Macht, Rache und Liebe. In dieser Reihenfolge. So gesehen hätte es mich dann vermutlich beruhigen sollen, dass ich hier draußen bei Numero uno aushelfen sollte, aber ich kam mir trotzdem ein wenig... nun ja, schmutzig vor. Und wenn ich so etwas sage, will das schon was heißen. (1. Kapitel)

Inhalt

Für einen Dämon hat es Georgina nicht schlecht getroffen. Als Sukkubus liegen ihr alle Männer zu Füßen. Dumm nur, dass sie jedem, der sich von ihr verführen lässt, die Lebensenergie aussaugt. Georgie hat ihr dämonisches Dasein deshalb ziemlich satt. Sie wünscht sich sehnlichst einen festen Freund. Als ihr Lieblingsautor Seth Mortensen in die Stadt kommt, ist Georgie absolut hingerissen von ihm. Aber wie kann sie sich ihm nähern, ohne ihn in Gefahr zu bringen?


Rezension

von:
(288 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Hingerissen war ich auch - von diesem Roman. Auch wenn im Klappentext nicht alles so richtig stimmt - der Kern wird erfasst. Dieses Buch ist definitiv ein Vampire Academy für Erwachsene oder ältere Jugendliche. Damit möchte ich nicht direkt einen Vergleich anstreben, die Ideen sind jeweils eigenständig und auch die Charaktere sind nicht eine bloße Kopie. Gleich ist, dass die Seiten so dahinfliegen und man mehr, mehr und mehr lesen möchte. Die Idee an sich fand ich schon faszinierend und sie wird auch toll ausgearbeitet. Der Sukkubus ist eben kein Klischee-männermordender-Vamp, sondern hat menschliche Charakterzüge, ein Leben und Gedanken und Gefühle. Mir war Georgie sofort sympathisch, auch, weil sie eben keine Superheldenkräfte hat, die die Arbeit für sie erledigen, sobald es brenzlig wird. Im Gegenteil. Auch steht die Idee im Vordergrund. Wer sich also eine Aneinanderreihung von erotischen Szenen erhofft, möge doch bitte in einer anderen Abteilung suchen. Gefallen hat mir auch, dass es eher um ein erwachsenes Liebesleben geht, nicht um eine rosarote Sahnehäubchenwelt. Oh, und der Schreibstil der Autorin! Der Witz allein macht das Buch lesenwert. Beispielsweise, wenn Georgie von ihrem Laster erzählt, von dem auch ihre Kollegen wissen - nämlich (sinngemäß), dass sie drei Kaffee am Tag braucht. Und sich drei davon genehmigt. Kaffee, nicht Kollegen ;-) Die Nebencharaktere werden auch ausgearbeitet, jedoch nicht allzu stark. Dennoch freue ich mich, sie in den Folgebänden wieder zu treffen. Ich warte schon höchst ungeduldig auf das Klingeln des Postboten. Was nicht so gut ist? Nun ja. Georgie wird benutzt. Das kann man von den Damen Rechtschreibung und Grammatik "[g]ans" (S. 413) sicher nicht behaupten. Gruselig, was da für Fehler über die Seiten trampeln. Es spricht für die Autorin, dass mir vermutlich 99% davon nicht mal aufgefallen sind. Bitte - kann man in einem Zweitdruck der Romanreihe nicht wenigstens ein Rechtschreibprogramm oder einen Lektor bemühen? Nichts gegen die Übersetzung - die ist top. Aber R und Gr bei den einfachsten Sachen - echt bitter. In der Hoffnung, dass das noch mal korrigiert wird - auf jeden Fall Dauemen hoch von mir. Urban Fantasy mit der richtigen Portion Humor und Romantik!

Rezension in einem Satz:

Verführt zum Weiterlesen! Urban Fantasy mit der richtigen Portion Humor und Romantik!