Rezension: Stärker als der Tod


Fantasy Zyklus:Herzblut
  • 1.25/3

1.3/3
(4 Bewertungen)


  
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Zyklus:Herzblut
Band:2
Verlag:Darkiss
Seitenanzahl:444
Jahr:2013
Originaltitel:Covet
ISBN:978-3862787562
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Der Privatjet des Vampirrates, ein riesiger Kokon aus weißem Leder und exotischen Hölzern, wollte mich mit seinem Brummen in den Schlaf wiegen. - 1. Satz

Inhalt

Savannah weiß, dass sie Tristan nicht lieben darf. Sie hat es dem Hohen Rat der Vampire geschworen. Es ist zu riskant. Was, wenn ihr Blutdurst erwacht? Wenn durch sie der Waffenstillstand zwischen den Vampiren und Tristans Familie, dem magischen Clann, zerstört wird? Sie sollte Tristan aus dem Weg gehen. Aber das ist unmöglich, denn jeden Tag sehen sie sich in der Jacksonville High, und wenn sich ihre Blicke kreuzen, will Savannah nur ihn... Noch während sie versucht, sich an ihren Schwur zu halten, stacheln dunkle Mächte einen Krieg zwischen ihren Welten an. Die Gefahr bringt Savannah und Tristan wieder zusammen - aber die Folgen sind unwiederbringlich...


Rezension

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Romantik:
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Fazit

Ich war ja alles andere als begeistert vom ersten Band, habe mich dort an vielen Dingen gestört und war mir nicht sicher, ob ich Band 2 kaufen würde. Allerdings hatte ich dann bei Blogg dein Buch das Glück, den zweiten Band zu bekommen und der hat mich dann doch mehr überzeugt als Band 1. Allein die Tatsache, dass nicht gefühlt jedes zweite Wort 'Charmers' war, hilft schon sehr ;) Aber im Ernst: Melissa Darnell setzt praktisch direkt an den Vorgänger an, es gibt keine Lücke, keinen Zeitsprung - das ist natürlich in der Hinsicht interessant, dass man so die nicht gerade leichte Trennung zwischen Savannah und Tristan miterleben kann, sicherlich ein spannender Moment nach dem Ende im ersten Band. Es ist immer noch kein Buch, das mich total vom Sockel reißt und man findet auch trotz allem noch deutlich Schwachstellen: So bleibt die Geschichte stellenweise wirklich noch sehr langatmig, wenn Savannah und Tristan mal wieder aneinander vorbei reden. Es zieht sich einfach alles hin, aber bei weitem nicht so schlimm wie im ersten Band. Manchmal muss man auch einfach den Kopf schütteln, wenn es geradezu Hinweise regnet und weder Savannah noch Tristan das Ganze kapieren. Es gibt aber durchaus auch spannende Elemente, insbesondere der Schluss gefällt mir sehr gut, obwohl er - im Verhältnis zum Rest des Buches - etwas kurz ausfällt. Da hätte ich mir gewünscht, dass der Mittelteil etwas kürzer ausfällt und dafür das Ende, die Enthüllung länger ausfällt. Mit den Morden an Clann-Mitgliedern bringt Melissa Darnell Spannung in die Geschichte rein, wenn nur die Auflösung nicht so knapp wäre. Allgemein habe ich das Gefühl, dass die Kampfszene am Ende nicht unbedingt die Stärke der Autorin war und aus diesem Grund recht kurz ausfiel. Auch positiv ist, dass plötzlich nicht mehr nur Savannah und Tristan dominieren, sondern auch die anderen Charaktere mehr Raum bekommen. Insbesondere fand ich den Einblick in das Leben der Vampire, vermittelt durch Savannahs Dad sowie ein Ratsmitglied, sehr spannend. Das war etwas, das ich am Vorgängerband vermisst habe. Es ist eine interessante Perspektive, denn es zeigt, dass das Dasein als Vampir nicht unbedingt immer positiv ist, stattdessen findet man auch mal die negativen Seiten dargestellt. Allgemein finde ich Savannahs Vater sehr sympathisch, er entpuppt sich anders als man ihn sich nach Band 1 vorgestellt hat. Doch auch Anne bekommt endlich mehr Raum, was sowohl dem Buch an sich als auch Savannah sehr gut, denn dadurch entsteht mehr Tiefe. Diese krankhafte Fixierung auf Tristan wird um die Ebene der Freundschaft erweitert. Eine sehr interessante Freundschaft. Der für mich beste Charakter des Buches ist jedoch Ron: Als er anfangs erwähnt wurde, wusste ich gar nicht mehr, dass er im ersten Band vorkam, aber irgendwann dämmerte es mir dann doch. Ron entwickelt sich für Savannah zu einem echten Freund und mit seinem eigenen Geheimnis ist er sicher eine gute Unterstützung. Den Perspektiven-Wechsel zwischen Savannah und Tristan hat mir schon im ersten Band sehr gut gefallen und auch hier finde ich es ganz gut, denn so hat man Einblicke in beide Protagonisten. Allerdings ist und bleibt der Stil meiner Ansicht nach ziemlich langatmig, wenn es mir dieses Mal auch nicht so extrem erschien wie im ersten Band.

Rezension in einem Satz:

Auch wenn ich diesen Band besser fand als seinen Vorgänger, hat er meiner Ansicht nach immer noch deutliche Schwächen. Besonders der langatmige Stil sticht hier hervor - dafür gibt es aber neue Charaktere, die die Situation deutlich auflockern und spannender machen.



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Fazit

Die Covergestaltung: Das Buchcover ist wieder sehr düster und ansprechend aufgebaut worden. Ein Mädchen läuft in ihrem weißen Kleid durch den Wald. Ihr blick spiegelt Angst, Sorge und Gehetze wieder. Der Wald im Hintergrund scheint zu brennen, denn kleine Flammen sind zu erkennen. Umrandet wird dieses Bild durch eine Blätterranke, die sich darum schlängelt. Insgesamt ist auch das Cover des zweiten Bandes von Herzblut sehr geheimnisvoll und düster gehalten und spiegelt damit den Inhalt sehr gut wieder. Die Charaktere: Weiterhin spielt natürlich „Sav“ eine bedeutende Rolle. Die nun 17-Jährige Schülerin nimmt endlich ihr Blutsgeheimnis an und versucht damit zu recht zu kommen. Sie trainiert um die Oberhand zu erhalten und so mit ihrem Leben und allem drum herum besser umgehen zu können. Man merkt durchaus, dass sie etwas erwachsener wirkt als im ersten Buch. Auch Tristan spielt noch immer eine wichtige Rolle, sowohl in „Sav´s“ Leben, als auch in der Geschichte des Buches. Er kämpft um die erste Liebe und seine Familie, was nicht immer als wirklich einfach durchzuführen ist. Auch Sav´s Vater, ihre Freundinnen, Tristans Familie und einige neue Charakter spielen eine bedeutende und wandelnde Bedeutung in der Geschichte. Meine Meinung: Da mich der erste Band von Herzblut schon sehr fasziniert und gefesselt hatte war ich sehr neugierig, ob mich auch der zweite Band mitreisen würde. Der erste Band hatte doch recht viele Fragen offen gelassen, die ich als Leser unbedingt geklärt haben wollte. Aber auch so war die Geschichte einfach zu fesselnd, als das man nicht den nächsten Band hätte lesen können. Auch in diesem Band wurde die Geschichte aus zwei Sichtweisen beschrieben. In diesem Fall wieder sehr passend, denn so bekam man beide „Seiten der Medaille“ zu sehen und konnte bestimmte Vorgänge besser und einfacher begreifen und ihnen folgen. Die Schreibweise des zweiten Bandes ist ebenfalls sehr verständlich und ohne Probleme zu lesen. Ich fühlte mich auch hier teilweise getragen. Die Sätze sind nicht schwer zu verstehen und daher kann man sich in die Figuren hineinversetzen und neben dem Lesen gleich bildlich mitfiebern. Auch an Stellen, wo es sich mal zeitweise gezogen hatte kam es beim Lesen selber nicht so vor. Allerdings ist es im Nachhinein dennoch aufgefallen. Manche Szenen sind doch sehr langatmig und in die Länge gezogen, wo es nicht unbedingt hätte sein müssen. Im Gesamten muss ich aber sagen, dass es doch besser geregelt wurde als im ersten Band. ;o) Schon ab den ersten Seiten hat man gemerkt, dass der zweite Teil nicht mehr so dahinplätschert sondern viel Spannung und Action mit hineinbringt. Es werden viele Situationen eintreffen, darunter auch der Tod geliebter Personen, die nicht so schön aber dennoch irgendwie wichtig für die Geschichte sind. Man merkt sofort, dass die Aufwärmphase vorbei ist und die Geschichte nun ihren Verlauf ändert nämlich in die Offensive. Sehr angenehm finde ich, dass die Szenen nicht mehr alle nur in der Schule stattfinden. Natürlich ist viel noch dort anzutreffen, aber es gibt auch Berührungen außerhalb der Schule. Es kommt Abwechslung in die Handlungsorte mit hinein und das finde ich sehr wichtig und hilfreich. Im zweiten Teil kam nun auch wesentlich öfter und offensichtlicher das Mystische und Fantasy-Genre rüber. Im ersten Teil wurde dies zwar auch angeschnitten, aber meines Erachtens kam es nicht wirklich großartig zum Einsatz. Nun kann man aber durchaus sagen, dass es zum Genre Fantasy gesteckt werden kann. Es werden nicht nur mystische Wesen angetroffen, sondern es fallen tatsächlich mal Zauber und ähnliches an. ☺ Trotz, dass auch in diesem Band wieder einige langatmige Stellen vorhanden sind zieht das Buch einen mit. Die lockere und einfache Schreibweise hilft hierbei sehr. Es wurde eine Welt geschaffen, die irgendwie fasziniert und mitreist. Auch wenn man in diesem Band sehr vieles aufgeklärt bekommen hat, erkennt man zum Schluss sehr deutlich, dass noch mehr kommen kann und wird. Es ist noch nicht vorbei und aus diesem Grund macht es schon neugierig auf den nächsten und letzten Band. Angenehmer wie im letzten Teil fand ich, dass man dieses Mal nicht alle Hintergrundinformationen auf einmal erhalten hat. Dennoch hätte man es an manchen Stellen etwas eleganter hinbekommen können. Doch das lässt sich als Leser immer einfach sagen. ;) Was mir wieder ganz gut gefällt ist, dass Sav und die anderen nicht mehr ganz so langsam im Denken sind. Bei manchen Sachen war ich wirklich verwundert, dass sie so aus sich herauskommen. Allerdings kamen dann auch wieder Situationen, wo man einigen Charakteren am liebsten dem Kopf geschüttelt hätte. Doch meines Erachtens ist es besser geworden und das finde ich gut. Auch der Buchschluss ist meines Erachtens recht gut gewählt. Der Leser wird durch diesen doch recht „offenen“ Schluss dazu angeheizt auch den dritten Teil lesen zu wollen. Es endet in einer Situation, die berührt, nachdenklich macht und gleichzeitig den Neugierfaktor in die Höhe treibt. Ich würde diesem Band ein „empfehlenswert“ geben, da es meinen Leseeifer geweckt hat und mich dran bleiben lies. Es war spannend, aufregend, berührend und doch schön zu lesen. Hier wurde eine Geschichte geschaffen, die zum Fantasieren und mitreisen einlädt. Allerdings gibt es auch wie im ersten Band recht ziehende Stellen und auch die Schnell-Denkprobleme der Protagonisten ist nicht besser geworden. Aus diesem Grund muss ich leider etwas abziehen. Mein Fazit: Auch der zweite Band von Herzblut ist eine leichte Kost, wie man es ausdrücken würde. Es ist insgesamt wieder sehr einfach und leicht geschrieben, sodass selbst lesefaule ihren Spaß dran haben dürften. Durch die doch interessante Geschichte zieht es einen mit und das Buch ist schneller durchgelesen, als man schauen kann. Meine Lesestunden waren vergnüglich und mit dieser Geschichte auch schön ausgefüllt. Im Gesamten würde ich durchaus sagen, dass es mir eine Freude war (bis auf oben aufgeführte Ausnahmen) auch den zweiten Band zu lesen und bin gespannt auf den Dritten Teil. Gerade für Leser wie mich, die eher eine „einfache“ Schreibweise mögen ist dieses Buch sehr empfehlenswert. Sowohl vom Schreiben, als auch von der Geschichte her!

Rezension in einem Satz:

Die Geschichte gewinnt an fahrt und reist teilweise mit....



Rezension

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(42 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
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Action:

Fazit

Obwohl bereits der erste Band der Herzblut Reihe mich nicht wirklich vom Hocker reißen konnte, ließ er doch ein gewisses Potential erkennen. Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich auf eine deutliche Steigerung gehofft. Das Buch knüpft direkt an das Ende des ersten Bandes an. Nachdem Savannah dem Clann schwören musste sich von Tristan fernzuhalten trennt sie sich von ihrer großen Liebe. Tristan selber allerdings will sich damit nicht abfinden und beginnt gegen den Clann, den Vampirrat und Savannahs wachsende Vampirseite zu kämpfen. Wie auch schon im ersten Band der Reihe hat man hier als Leser nicht viel Spannung zu erwarten sondern wird erst zum Ende des Buches ein etwas actionreicheres Geschehen vorfinden. Vorher dreht sich die Geschichte vorsorglich um das Geschehen zwischen Savannah und Tristan selbst. Dadurch plätschert die Geschichte lange Zeit lediglich vor sich hin. Was ich bereits bei Band 1 als “Romeo & Julia meets Fantasy” bezeichnet habe setzt sich hier gnadenlos fort. Für ein wenig Abwechslung sorgt immerhin Savannahs Vampirseite die sich stetig entwickelt und stärker wird. Dennoch emfpand ich die Situation zwischen den Beiden mittlerweile mehr als anstrengend als unterhaltsam. So sympathisch mir die Protagonisten eigentlich sind, oft fiel es mir schwer ihr Handeln nachzuvollziehen. Tristan liebt Savannah und er will sich nicht damit abfinden, dass sie sich voneinander fernhalten müssen. Dafür, dass er eigentlich bereit ist alles zu tun um mit Savannah zusammen sein zu können, gibt er meiner Meinung nach dann doch überraschend schnell auf. Immerhin hält das Buch doch auch etwas neues bereit. Vorher noch nicht in Erscheinung getretene Wesen tauchen plötzlich auf und in den einzelnen Familien geschehen ebenfalls Dinge, die für Veränderungen in der Geschichte sorgen. Unterm Strich liefert “Herzblut – Stärker als der Tod” weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung was Spannung oder Tiefsinnigkeit in der Geschichte angeht. Obwohl das offene Ende eher dazu animiert auch noch den dritten Band zu lesen, wird die Geschichte von Savannah und Tristan hier für mich enden, da der Funke leider einfach nicht überspringt.

Rezension in einem Satz:

Auch der zweite Band der Herzblut Reihe bietet dem Leser vorallem eine seichte Unterhaltung. Spannung baut sich wieder erst im letzten Drittel des Buches auf, während sich der Rest der Geschichte hauptsächlich um das Gefühls- und Liebeschaos zwischen Savannah und Tristan dreht. Das macht das Buch zwar nicht per se schlecht aber die Geschichte schafft es einfach nicht mich zu packen.