Rezension: Splitterherz


Fantasy Zyklus:Splitterherz Triologie
  • 1.75/3

1.8/3
(3 Bewertungen)


  
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Zyklus:Splitterherz Triologie
Band:1
Verlag:script5
Seitenanzahl:632
Jahr:2010
Originaltitel:Splitterherz
ISBN:978-3-8390-0105-9
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Colin hatte mich weggeschickt. Noch einmal wollte ich mir das nicht gefallen lassen, an diesem Beschluss gab es nichts zu rütteln. Er sollte andere Mädchen einladen und dann wieder wegschicken. Ich war das Insektendasein leid. Trotz meiner Enttäuschung hüpfte ich weitaus lebendiger als die vergangenen Tage die Treppe hinunter. Mama und Papa frühstückten ausnahmsweise gemeinsam – Papa wach und ausgeruht, Mama mehr tot als lebendig. »Ich brauche meine Linsen nicht mehr«, verkündete ich euphorisch. Papa betrachtete mich zweifelnd über den Rand seiner Zeitung – etwas zu lange und ausführlich. Was passte ihm denn nicht? (1. Kapitel)

Inhalt

Das Stadtkind Elisabeth Sturm zieht mit ihren Eltern von Köln nach Kaulenfeld. Dort trifft sie auf einen geheimnissvollen Reiter, der sie aus einem Unwetter rettet. Sie konnte nicht herausfinden, wer er war, bis sie eines Abends ihr Handy in der Sporthalle sucht und mit Colin Jeremiah Blackburn eingeschlossen wird, der ihr Retter war. Doch er lässt sie erst aus der Sporthalle, als sein Training in Judo beendet war. Doch dann fährt er sie sogar nach Hause. Beim Abschied sagte er Dinge über sie, die niemand außer ihr selber weiß. Wer ist der Kerl? Nun kann sich Elisa seiner Anziehungskraft nicht entziehen, aber ihr beeindruckendes logisches Gedächtnis, kommt nicht dahinter, was mit Colin nicht stimmt, denn seine Augen wechseln die Farbe bei Nacht, er sieht oft hungrig aus, alle Menschen im Dorf hassen ihn und er trinkt ihre Tränen. Sie kommt hinter seinem Geheimnis, als sie auf Wunsch ihres Vaters Colin mit ins Haus nimmt. Ihr Vater und Colin knurren sich an. Sie versucht die Situation zu verstehen, aber das gelingt ihr nicht wegen ihres Vaters, der behauptet Colin sei ein 'Patient' aus seiner Klinik, einer Psychatrie, doch Elisabeth bemerkt die Lüge und flüchtet zu Colin, wo sie beinahe alles herausfindet...


Rezension

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Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




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Fazit

Ich finde das Buch ist sehr gut gelungen, denn es gibt mal ein ganz neues Fantasiewesen, zwar gibt es Parallelen zu anderen häufigen Wesen, wie bei Vampiren, der Hunger, aber man erfährt doch viel Neues. Ich finde auch, dass man die Entwicklung der Charaktere sehr gut mitbekommt. Wie Ellie sich wandelt, von dem Stadtkind und der braven Tochter, zu einem kämpferischen Mädchen, dass den Eltern immer öfters trotzt. Ebenso wie bei Colin, der sich von dem Unnahbaren zu dem kämpfenden Geliebten wandelt.

Rezension in einem Satz:

Splitterherz ist ein neuartige Geschichte, die sich im Laufe der Geschichte immer mehr entwickelt.



Rezension

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(48 Rezensionen)
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Spannung:
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Fazit

Äußeres Erscheinungsbild: Ich denke, der Script5 Verlag kann nur gute Cover zustande bringen. Besonderen Zusammenhang zwischen Inhalt und Cover kann ich aber nicht herstellen, genau so wenig zwischen Titel und Inhalt. Eigene Meinung: Das Buch hatte ich so eigentlich gar nicht auf dem Schirm, da ich den Klappentext als zu nichtsaussagend empfand. Nachdem ich aber den Script5 Verlag zu meinem Lieblingsverlag (neben ivi) auserkoren hatte und ich sah, dass es dieses Buch als Taschenbuch gab, dachte ich, ich kann ja gar nichts falsch machen. Die Idee mit den Nachmahren an sich finde ich sehr interessant und habe zu dieser Thematik auch noch nichts gelesen. Jedoch sind mir viel zu viele Parallelen zu Vampiren zu finden, besonders zu denen von Stephanie Meyer und die finde ich grausig. Die Handlung ist manchmal fürchterlich in die Länge gezogen und ist teilweise langatmig. Besonders am Anfang hatte ich große Probleme, in das Buch hereinzukommen und habe mehrere Tage für die ersten 200 Seiten gebraucht. Dann gibt es jedoch wieder Passagen, die ich richtig gut fand und wo ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Probleme am Anfang bereitete mir auch der Schreibstil, denn der ist teilweise sehr ausholend und viel zu detailliert. Mit der Zeit habe ich an diesen langatmigen Stellen die Sätze nur überflogen. Insgesamt finde ich ihre Beschreibungen aber doch recht schön und zum Ende hin kommt dann auch richtig Spannung in die Geschichte. Auch die Haupcharaktere sind nicht so der Brüller: Ellie ist (besonders anfangs) recht anstrengend und meistens mies gelaunt. Ihre Meckerei und ihre ständige Müdigkeit haben mir mehrmals den letzten Nerv geraubt. Und sie ist einfach sowas von verstellt und nicht sie selbst. Mit der Zeit lässt sie sich in die Karten schauen und ich mochte sie mehr. Sie ist einfach nur ein einsamer Teenager, der Freunde will, aber nicht weiß wie und sich auch nicht wirklich anstrengt. Und bei Colin bin ich auch sehr zwiegespalten. Er ist vor allem mysteriös. Dann ist er mal freundlich und hilfsbereit, nur um im nächsten Moment wieder kalt und abweisen zu sein. Entscheid dich mal! Nur die Nebencharaktere wie Ellies Eltern und Tillmann haben mir fast durchweg alle sehr gut gefallen. Ein kleines Highlight waren Kater Mr X und Louis, das Pferd. Die Beziehung kommt auch nur sehr langsam ins Rollen und manchmal konnte ich Elisabeths Schwärmereien nicht nachvollziehen. Auch fand ich dieses Hin und Her manchmal echt belastend. Das Ende an sich ist doch sehr rund und ich bin am überlegen, ob ich weiterlese. Der größte Minuspunkt waren ja die langatmigen Stellen und wenn ich da sehe, dass Band 2 noch mal 50 Seiten mehr hat, schwant mir Böses.

Rezension in einem Satz:

Ein Buch mit schwerem Einstieg und nicht sonderlich sympatischer Protagonistin, das jedoch in der zweiten Hälfte besser wurde. Endlich kam Spannung auf und auch Ellie wurde etwas erwachsener. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich weiterlesen werde.



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(7 Rezensionen)
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Fazit

Ich finde dieses Buch wunderbar. Die Spannung wird im Buch die ganze Zeit über gehalten und man kann es kaum aus der Hand legen:) Colin-ein Cambion- ist ein neues Fantasiewesen, was die Geschichte interessanter macht, allerdings gibt es viele Parallelen zu anderen (z.b Vampire). Die Autorin Bettina Belitz hat eine ganz wunderbare Art und Weise zu schreiben, die einem das Gefühl gibt, in dieses Buch einzutauchen. Ich empfehle es jedem ;)

Rezension in einem Satz:

Sehr spannendes Buch. Lesenswert!:)