Rezension: Selection


Fantasy Zyklus:Selection
  • 2.68/3

2.7/3
(7 Bewertungen)


  
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Zyklus:Selection
Band:1
Verlag:Sauerländer
Seitenanzahl:368
Jahr:2013
Originaltitel:The Selection
ISBN:978-3411811250
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Kinder & Jugend & Erwachsene
Der Prinz trat noch einen Schritt näher. Mir stockte der Atem. Ich hatte mich genau in die Lage gebracht, vor der ich mich gerfürchtet hatte. Keine Wachen, keine Kameras, niemand in der Nähe, der ihn von etwas abhalten konnte. (S. 167)

Inhalt

Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?


Rezension

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(29 Rezensionen)
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Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




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Fazit

Ich weiß mal wieder gar nicht, wo ich anfangen soll, am besten beim Cover … wunderschön und es hat mich gewundert, dass das nicht auf einem Schutzumschlag abgedruckt war, sondern direkt aufs Buch. Das kommt ja nicht mehr so oft vor, bei gebundenen Büchern. Der Schreibstiel ist sehr flüssig, man konnte sich richtig in America rein versetzen. Die Charaktere sind alle gut zur Geltung gekommen, und die Figuren waren ganz anders, als ich es am Anfang gedacht hätte, gerade bei Prinz Maxon. Doch eins muss ich anmerken, das Buch an sich hat keine in sich geschlossene Handlung. Es scheint, dass das Buch einfach in der Mitte durchgeschnitten worden ist. Es gibt also ein offenes Ende, … also könnt ihr euch vorstellen, wie die gespannt ich auf den zweiten Band bin.

Rezension in einem Satz:

Fazit: Mir hat das Buch echt super gut gefallen und würde es jederzeit weiterempfehlen!!! Ein Lesespaß, den man nicht verpassen sollte!!!



Rezension

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(48 Rezensionen)
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Kiera Cass schreibt wunderbar jugendlich und es lässt sich sehr einfach und leicht lesen. Sie benutzt kleine Details, die die Umwelt von America sehr bildlich machen, aber es sind nicht übermäßig viele, sodass es nicht überladen wirkt. Die Handlung hat mir von Anfang an zugesagt. Ich mag es immer sehr, wenn viele verschiedene Menschen (besonders Mädchen) vorkommen, die ich mir selbst im Kopf vorstellen kann. Zudem bin ich ja auch total von Namen besessen. Ich muss sagen, im Gegensatz zu vielen anderen hatte ich nicht "Der Bachelor" im Kopf, da mich das überhaupt nicht interessiert, aber den Vergleich kann ich dennoch nachvollziehen. Die Storyline finde ich innovativ, auch wenn Cass mit dieser ,reicher-Junge-armes Mädchen Nummer, das Rad sicherlich nicht neu erfunden hat. Besonders schön an dieser Dystopie finde ich, dass nicht alles so schwarz und böse ist, wie in anderen. Aufgrund dessen ist der Roman vielleicht nicht der spannendste, aber er ist unterhaltsam und einfach schön. "Selection" ist auch nicht so besonders tiefgründig, aber es ist sehr kurzweilig und hat mich auf seine besonders herzliche Art gut unterhalten und für eine Weile in seinen Bann gezogen. Die Personen wurden von Cass alle sehr liebevoll kreiiert. America habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist ein echtes Sweetheart, die ihre Familie über alles liebt und eigentlich alles für sie tun würde. Sie hat aber dennoch ihre eigene Meinung und ich finde es gut, dass sie sich nicht so vom Königshof einlullen lässt und dem Prinzen direkt sagt, was sie denkt. Sie tritt ihm gegenüber und bleibt sie selbst und versucht den Prinzen nicht zu täuschen. Americas Familie war mir auf Anhieb sympatisch. Ihre Eltern sind beide auf ihre Art sehr gute Eltern. Und die kleine Schwester ist ja so süß und knuffig. Sie ist total hyperaktiv und über die Wahl wahrscheinlich aufgeregter als America selbst. Sie ist neugierig und so richtig Mädchen. Von Americas Schwester habe ich nicht genug gesehen, um sie richtig einschätzen zu können und auch ihr Bruder kam nicht so häufig vor, aber ich mochte ihn nicht so sehr. Dass er seine Familie so im Stich ließ, erscheint mir falsch. Aspen mochte ich von Anfang an nicht. Er war mir unsympathisch und ich konnte ihn von Anfang an nicht einschätzen. Immer habe ich mich gefragt, ob er vielleicht ein falsches Spiel mit America spielt. Zudem erschien er mir manchmal herzslos und kalt ihr gegenüber. In Maxon habe ich mich hingegen von Anfang an ein bisschen verguckt. Er ist sehr nett und freundlich, beinahe schüchtern. Er behandelt alle Mädchen mit Respekt und ist höflich zu ihnen. Ich hoffe sehr, dass America zum Schluss mit ihm zusammen kommt. Die anderen Mädchen waren entweder liebenswürdig oder sie waren es nicht. Von einigen erfährt man mehr. Diese sind gut ausgearbeitete Charaktere, wobei die eine oder andere doch etwas klischeehaft daherkommt und damit negativ vorbelastet ist. Positiv erwähnen möchte ich unbedingt noch die drei Dienstmädchen von America, die ich goldig finde. Das Buch an sich hat keine in sich geschlossene Handlung. Es scheint, dass das Buch einfach in der Mitte durchgeschnitte worden ist. Es gibt also ein offenes Ende, ohne extremen Cliffhanger. Für mich hat es auch nicht wirklich einen absoluten Höhepunkt gezeigt, die Handlung bleibt beinahe dauerhaft auf einem guten Niveau. Wer es also nicht mag, dass er solange warten muss, bis die Handlung fortgesetzt wird, sollte mit dem Lesen warten, bis mindestens Band 2 erschienen ist.

Rezension in einem Satz:

Ein sehr toller erster Band (besonders für Mädchen), der mit seinen beiden Hauptcharakteren und der süßen Prinzenstory begeistern kann. Etwas schade finde ich das "unfertige" Ende und den doch recht mageren "Höhepunkt".



Rezension

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(6 Rezensionen)
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Mir hat das Buch einfach total gut gefallen und es ist absolut zu empfehlen.

Rezension in einem Satz:

Mir hat das Buch einfach total gut gefallen und es ist absolut zu empfehlen.



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Die Geschichte: America Singer lebt mit ihrer Familie, also ihren Eltern und ihren zwei Geschwistern Gerad und May in Illeá, einem jungen, neu entstandenen Land. Sie und ihre Mutter verdienen mit Tanzen und Singen Geld. Doch dann bekommt America einen Brief von der Königsfamilie, die ein Casting für ihren Sohn, Prinz Maxon, veranstaltet, damit er sich eine Gemahlin aussuchen kann. Doch America hat bereits heimlich einen Freund: Ashton, ein Junge aus einer niederen Kaste. Denn in Illeá sind die Bewohner in Kasten eingeteilt. Kaste 1 ist die höchste, beste und angesehenste. Je weiter runter es geht, desto niedriger das Ansehen. Die Singers sind in Kaste 5, Ashton und seine Familie in Kaste 6. Für America ist es unmöglich, einen Freund und später einen Ehemann aus einer niederen Kaste zu haben. Somit enschließt sich America auf Druck von Ashton und ihrer Mutter, bei dem Casting mitzumachen. Sie kommt in die engere Auswahl und darf mit 34 anderen Mädchen in den Palast einziehen. Schon am ersten Tag lernt sie Prinz Maxon kennen und gesteht ihm, dass sie für ihn keine Gefühle haben kann. Und doch darf sie im Palast bleiben und Maxon dabei helfen, die richtige Partnerin zu finden. Doch unter den Mädchen herrscht harte Konkurrenz und somit beginnen bald die Streitigkeiten unter ihnen. Nach und nach müssen Kandidatinnen gehen. Doch es gibt noch weitere Probleme und Ungereimtheiten, die America klären muss, wenn möglich mit Maxons Hilfe. Und sie erkennt, dass er nicht so hochnäsig ist, wie er im Fernsehen immer wirkt. Meine Meinung: ‘Selection’ ist in aller Munde und auf vielen Wunschlisten und beim Lesen versteht man, wieso. Es ist eine tolle Geschichte in einer anderen Zeit. Das Land ist nach einem Krieg wieder aufgebaut worden und nun heißt es Illeá. Es wird von der Königsfamilie regiert, doch es gibt immer wieder Angriffe auf den Palast. America ist eine leidenschaftliche Tänzerin und Sängerin. Ich stelle sie mir wie eine Zigeunerin vor. America ist jedoch eine nette Person mit einem netten Charakter. Was ich nicht verstehe, ist, wieso sie Prinz Maxon von Anfang an verabscheut. Sie weiß so gut wie nichts über ihn, aber hasst ihn. Das kann ich nicht nachvollziehen. Die Liebe zwischen America, von Ashton liebevoll Mer genannt, und Ashton scheint wirklich sehr tief zu sein. Doch wie Ashton sich später verhält, ist einfach nur mies. Wie er dann wieder auftaucht, war für mich sehr überraschend. Sehr schön waren die Szenen zwischen Prinz Maxon und America. Nachdem sie nur Freunde sind, ist es anders. Beide kommen sich freundschaftlich näher. Und man merkt, dass Americas Gefühle sich verändern. Besonders als Charakter hervorzuheben ist Marlee, Americas Freundin im Palast. Sie ist nett, sucht auch eine Freundin zwischen all den Konkurrentinnen. Celeste hingegen ist ein verabscheuenswürdiger Charakter. Sie tut alles, um zu gewinnen. Ich bin gespannt, wie es mit ihr im zweiten Band, ‘Elite’, weitergehen wird. Zusammengefasst kann ich sagen, dass ‘Selection’ eine schöne Geschichte ist, die an die Auswahl beim ‘Bachlor’ erinnert, jedoch nicht mehr davon hat. Die Geschichte ist romantisch, berauschend und trägt auch politische Themen in sich. Denn vieles scheint verheimlicht zu werden. Und das wird sich in den Folgebänder klären. Zum Schluss sein noch gesagt, dass das Buch aus Americas Sicht in der ‘Ich’-Perspektive geschrieben ist. Das passt auch gut, um America mit ihren Entscheidungen und Taten zu verstehen. Meine Bewertung: Romantik, Liebe und ein ungerechtes Kastensystem im neuen Land Illeá. Dazu noch ein wunderschönes, anziehendes Cover. Von mit gibt es ganz klar den Daumen hoch.

Rezension in einem Satz:

Romantik, Liebe und ein ungerechtes Kastensystem im neuen Land Illeá.



Rezension

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(282 Rezensionen)
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Fazit

Das Buch muss etwas haben, denn ich habe es an einem Tag durchgelesen, weil ich es auch gar nicht aus der Hand hätte legen können. Dabei fing das Ganze (die Leseprobe) mit einem großen Missverständnis an. Weil die dargestellten Verhältnisse nicht so rosig sind, bin ich von einem Roman in einer mittelalterähnlichen Welt ausgegangen. Und dann die frische, selbstbewusste Sprache einer Frau? Irritierte. Und ein paar Seiten später war klar, dass ist nicht die Vergangenheit, sondern eine weniger schöne, aber durchaus denkbare Zukunft. Und alles passte. Perfekt. Von da an gab es keinen Stop mehr. Der Zauber dieses Buches liegt vor allem in der beschriebenen Atmosphäre. Gemeinsam mit America geht man zu einem Casting. Dort soll aus 35 Favoritinnen vom Prinzen seine spätere Gemahlin ausgesucht werden, das gesamte Land schaut dabei zu. Erst stört man sich zusammen mit Mer daran, dass bei jedem Schritt Kamerateams dabei sind, Privatsphäre ist ein Fremdwort. Und die Konkurrenz sieht einen als Feind an und fährt die Krallen aus. Und im Laufe des Castings fängt auch der Leser an, die Kamerateams zu ignorieren, wie auch Mer sich daran gewöhnt und sie daher nicht gesondert erwähnt. Und aus den Feindinnen werden junge Frauen, die verstehen, dass sie alle in derselben Lage sind. Klingt vielleicht nicht nach herzzerreißender Spannung ,aber das täuscht. Die Schattenseiten einer Castingproduktion, vor allem jenseits der Kameras sind unglaublich gut und interessant dargestellt. Und es geht ja nicht rein um ein Casting. Das ist nur der Rahmen. Nebenbei hagelt es Angriffe auf den Palast, der im öffentlichen Fernsehen als ach so sicher dargestellt wurde. Angriffe, die offiziell nicht existieren, selbst wenn sie tödlich enden. Damit, ganz am Rande und gar nicht störend, erhält man Einblicke in ein System, dass mittels Propaganda und Verschleierung die eigene Bevölkerung unterdrückt. America wird plastisch dargestellt. Sie ist nicht die ideale Papierheldin, sondern denkt und fühlt wie ein „richtiger“ Mensch, nicht nur so, wie es sich auf dem Papier gut machen würde. Die Autorin schafft es, sie derart darzustellen, dass man sie als Freundin gewinnt. Oft habe ich mir überlegt, wie ich an ihrer Stelle gehandelt hätte und ihre eigene Art von Stärke bewundert. Auch die Romantik wird einfühlsam und mitreißend beschrieben. Gedanklich lief da beim Lesen immer ein, „Mensch, mach die Augen auf, der ist perfekt. Mach!“ mit ;-). Es fehlen gottseidank die neurotischen Episoden mit „oh, was findet er an mir, liebt er mich, oh, jetzt hat er das gesagt, oh, aber ich liebe doch auch“ die in anderen Romantic-Fantasy Büchern mittlerweile gewaltig nerven, da sie gekünstelt und wie fernab der Realität wirken. Hier ist das erste Buch, das ich je gelesen habe, in dem mir eine sich anbahnende Dreiecksgeschichte tatsächlich gefällt (vorausgesetzt, sie nimmt den Richtigen ;-) ). Und das ist für mich schon eine Leistung. Insgesamt eines der allerbesten Romantic-Fantasy Bücher, die ich gelesen habe mit einer perfekt beschriebenen Atmosphäre. Jeder weibliche Fantasy-Fan, der nichts gegen Romantik einzuwenden hat, sollte einmal über diese Buch stolpern.

Rezension in einem Satz:

Ein wunderbar romantischer Pageturner in packender und extrem plastischer Atmosphäre. Was soll ich sagen: Das Buch vor dem Ende wegzulegen wäre nicht in Frage gekommen.



Rezension

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(1 Rezensionen)
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Meine Meinung – Achtung Spoiler: Lange habe ich auf dieses Buch gewartet und dann hatte ich es endlich in den Händen und konnte anfangen. Doch die Freude war dann schnell erloschen, da ich feststellen musste, dass es wieder eine Dreiecksgeschichte werden würde. Ich hatte gehofft, dass dieses Klischee irgendwann vollends bedient sei. Auch wenn es mich geärgert hat, wieder so ein Buch lesen zu müssen, war es dann doch gut geschrieben trotz üblicher Klischeebedienung. Der Schreibstil war leicht und flüssig, sodass ich das Buch sehr schnell ausgelesen hatte. Die Situation von Illeá und wie es zu diesem Amerika gekommen ist war leicht und verständlich beschrieben. Die Rolle der Rebellen wurde in diesem Teil nur angeschnitten, daher denke ich, dass der zweite Teil mehr auf dieses Thema eingehen wird, was noch viel Spannung verspricht. Die Charaktere: Maxon fand ich von Anfang an toll auch wenn America dies nicht so sah. Doch wie sie mit ihm umgegangen ist, war sehr faszinierend. Sie hat ihn nicht wie ein Mitglied der königlichen Familie behandelt, sondern wie jemanden den sie überhaupt nicht leiden kann, was meiner Meinung nach, mit den Gefühlen zu Aspen und ihren Vorurteilen zu tun hat. <> Seite 50/51 Americas anfängliche Einstellung des Prinzens gegenüber hat mir immer wieder einen kleinen Stich ins Herz versetzt, weil ich von Anfang an auf der Seite des Prinzens stand und nicht auf der von Aspen. Ich persönlich fand den Maxon recht süß, seine Lebensumstände sorgten dafür, dass er nicht viel Erfahrung mit Frauen besitz. Sein Charakter wächst jedoch im Laufe des Buches, was ich ebenfalls sehr gut fand. Seine Versuche das Volk besser zu unterstützen, fand ich ebenfalls sehr schön und sein Vater sollte sich ein Beispiel an ihm nehmen. Am besten fand ich jedoch die beiden Szenen in der er seine königliche Autorität zeigte, da bekam ich eine richtige Gänsehaut und fand es verdammt sexy. <> Seite 130 <> … <> Seite 326 Von Aspen weiß ich noch gar nicht so richtig was ich von ihm halten soll. Er will nur das Beste für America, er ist lieb und nett aber irgendwie mag ich ihn nicht. Verständlich aber nicht unbedingt gut fand ich, dass er America nicht aufgeben wird und auch weiter hin für seine Liebe kämpft. Das wir Americas Entscheidung wem ihr Herz nun wählt, nicht in diesem Buch erfahren, war mir schon von Anfang an klar, jedoch muss ich sagen, dass ich auf der Seite vom Prinzen stehe und hoffe das America sich für ihn entscheiden wird. Nicht nur Americas Entscheidung für welchen Mann sie sich entscheidet bleibt offen sondern auch die Frage was es mit dem Rebellen auf sich hat. Außerdem wird angeschnitten, dass die wahre Geschichte Illeás wohl nicht wirklich stimmt, so wie sie erzählt wird. Auch in diesem Punkt dürfen wir Leser wohl noch mit einigem rechnen. Fazit: Ich fand dieses Buch richtig gut und ich denke, dass der zweite Teil noch viel für uns bereithalten wird, da das Ende ja doch recht abrupt war. Ich bin gespannt wie sich America in Sachen Männer entscheiden wird, oder verliebt sich Maxon doch in eine andere Kandidatin? Was ich natürlich nicht hoffe. Dann sind da noch die Andeutungen auf die wahre Geschichte Amerikas und die erwähnten Rebellen, welche sicher auch noch eine große Rolle spielen. Viele Fragen bleiben also offen und lassen einen spannenden zweiten Teil erwarten. Ich vergebe ein "Empfehlenswert" an Selection und hoffe auf das baldige Erscheinen der Fortsetzung.

Rezension in einem Satz:

Spannender Trilogie-Auftakt



Rezension

von:
(14 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Als ich von dem Buch hörte, war mir sofort klar, dass ich es haben muss. Wer kennt nicht die Show „Der Bachelor“ auf RTL? Klar, ich weiß, dass das schlecht gemacht ist, aber genau das ist die Grundidee bei „Selection“. Dort kämpfen 35 Mädchen, um die neue Königin Illeás zu werden und die Frau an Prinz Maxons Seite. America Singer ist eine junge Frau, die aus einer niedrigen Kaste kommt und mit ihrer Familie hart arbeiten muss, um über die Runden zu kommen. Heimlich ist sie in Aspen verliebt, der in der Gesellschaftsordnung noch weiter unten steht. Sie verspricht ihm bei dem Casting mitzumachen, macht aber Prinz Maxon von Anfang an klar, dass sie keine Gefühle für ihn hegt. Nach einiger Zeit bemerkt sie aber, dass er sie doch durcheinander bringt. Ich mochte America von Anfang an. Sie ist ehrlich und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Schon früh hat sie gelernt Verantwortung zu übernehmen und ihre Familie nicht im Stich zu lassen. Das merkt man ihr eindeutig an. Auch Maxon war mir sofort sympathisch. Er wirkt zuerst etwas steif und hält sich sehr an die Etikette. Doch nach und nach öffnet er sich und man merkt, was für ein interessanter Mensch in ihm steckt. Aspen hingegen konnte ich gar nicht leiden. Der Schreibstil von Kiera Cass ist sehr gut zu lesen. Sie schreibt keine verschachtelten Sätze und ich war in zwei Tagen mit dem Buch fertig. „Selection“ ist eine Dystopie, obwohl man noch nicht recht viel davon erfährt. Es gibt zwar Unruhen, aber den wirklichen Grund weiß man als Leser noch nicht. Hoffentlich wird darauf im zweiten Teil näher eingegangen. Das Ende war für mich nicht schlimm. Ich bin natürlich auch gespannt, wie es weitergeht, aber es hätte gemeiner enden können.

Rezension in einem Satz:

Der Auftakt zu einer Serie, der mit einer interessanten Castingidee aufwartet, aber trotzdem Tiefgang besitzt, durch die Probleme in der Gesellschaft.