Rezension: Schattenträume


Fantasy Zyklus:Midnight Eyes
  • 2.00/3

2.0/3
(1 Bewertung)


  
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Zyklus:Midnight Eyes
Band:1
Verlag:Selfpublish
Seitenanzahl:432
Jahr:
Originaltitel:
ISBN:
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Kinder & Jugend & Erwachsene
Die Lichter flackerten, tanzten vor seinen Augen und ver - schwammen stetig mehr und mehr. Ihm war schwindelig, übel und kalter Schweiß stand ihm auf der Stirn. Mit schweren Schritten schleppte er sich in die Mitte des Raumes; seine Hände zitterten, als er sie ausstreckte, um den dunkelroten Teppich beiseitezuzieh en. Wie sehr er diesen Zustand, diese unerträgliche Schwäche verabscheute. Er sehnte sich nach seiner ursprünglichen Gestalt zurück. (Prolog)

Inhalt

Emily kann es nicht fassen, sie soll einen Dämon gerufen haben und nun hängen ihrer beider Existenzen voneinander ab?! Dabei sehnte sie sich nur nach einem normalen, ruhigen Leben. Immerhin hatte sie in ihrer Vergangenheit bereits genug durchgemacht, so dass sie selbst heute noch von Albträumen und dunklen Erinnerungen heimgesucht wird. Emily muss sich damit abfinden von nun an, einen ziemlich anstrengenden – wenn auch auf den ersten Blick äußerst gutaussehenden – Dämon, samt dessen überheblicher Wächterkatze an ihrer Seite zu haben. Gemeinsam mit Refeniel sucht sie einen Weg, den Pakt zu lösen und ahnt nicht, dass ihre Begegnung kein Zufall war. Jemand ist hinter den beiden her und hat längst seine Fäden um sie gesponnen.


Rezension

von:
(46 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Wenn man mit dem Buch anfängt, dann kommt man sich vor wie einer auf Wolken schwebenden Emily, die ein tolles Leben bei ihren Großeltern hat. Nach und nach merkt man, dass Emily viele Dinge im Leben belasten, die nicht ganz menschlich sein können. Dämonen waren damals am Werk, dass ihre Eltern getötet werden, nur damit in Emily etwas freigsetzt wird, von dem sie selbst niemals zu träumen gewagt hätte. Sie ist etwas Besonderes – etwas Außergewöhnliches! Das Buch hat meine Meinung in zwei Teile gesplittert, denn es ist eine typische Teenie-Fantasygeschichte. Leider hab ich auch immer wieder das blöde Gefühl gehabt, dass Ray – der Dämon – irgendwie doch aus Twilight entsprungen ist und eine Kopie von Edward ist. Seine goldenen Sprenkel in seinen Augen und dass es problematisch ist, dass er Emily überlebt, ließ mich so urteilen. Irgendwie hat mich das zwischendurch rausgebracht und ich musste schmunzeln, was das Zeug hält. Zwischendrin konnte ich die Geschichte nicht mehr ernst nehmen, weswegen ich schon Angst hatte das Buch abbrechen zu müssen. Es macht keinen Sinn, wenn ich das Buch rezensieren möchte und mein Herz und Geist für die Geschichte nicht öffnen kann. Aber am Ende hat doch alles gut geklappt! Was ich an „Midnight Eyes – Schattenträume“ wirklich schätze, ist der Schreibstil. Dieser locker-flockige Schreibstil ließ mich die Geschichte von Emily und Ray weiter und weiterlesen. Die Beschreibungen der Umgebung sind sehr gut gelungen. Es gibt viel Action, sodass es schwer ist daran zu denken, dass wir hier einmal einen Sprung auf die Erde und einen Sprung in die Dämonenwelt Neffarell machen müssen. Durch die vielen magischen Handlungen kommt der Ort manchmal zu kurz, denn aufeinmal befinden wir uns in der Dämonenwelt und machen uns auf die Suche nach etwas, obwohl wir doch gerade noch in Emilys Zimmer saßen. Die Personen und deren Charaktere sind gut ausgebaut und somit sehr verschieden. Ich glaube dennoch, dass ich für diese Protagonisten einfach zu alt bin, denn sie sind überaus pubertär und nervig. Es ist unglaublich wie nervig Protagonisten sein können, wenn sie in einem Alter sind, bei denen sie nicht gerade einfach sind. Aber genau das ist hier der springende Punkt, denke ich. Durch die pubertären Protas kann man selbst mitermitteln, was nun als nächstes geschieht, um mit Emily in einer Welt umher zu wandeln. Das macht wirklich Spaß! »Jetzt bedarf es keiner großen Geistesgaben mehr. Nur guter Herzen. Gute Herzen entscheiden weise. – Wie findet man ein gutes Herz? – Man braucht Glück, Kind. Man braucht immer Glück. Mit dir habe ich großes Glück gehabt.« [Seite 374] „Midnight Eyes – Schattenträume“ von Juliane Maibach ist ein toller Fantasyroman für Jugendliche und auch für den ein oder anderen, der sich mit einer 17 Jährigen wegträumen möchte. Trotz aller nervigen Personen und dem ein oder anderen verwirrten Part macht „Midnight Eyes – Schattenträume“ definitiv Lust auf mehr. Der zweite Teil kommt nämlich am 1. Juli 2015 heraus und wird noch einige tolle Geheimnisse und Probleme rundum Emily und Ray aufdecken. Darauf freue ich mich schon! Dafür bekommt das Buch „Midnight Eyes – Schattenträume“ von mir 3,5 Herzen von 5, da ich trotz allem doch gut unterhalten wurde, auch wenn ich wohl nicht wirklich die Zielgruppe bin!

Rezension in einem Satz:

Nervige Personen, aber ein unterhaltender Fantasyroman