Rezension: Reise in die Mitte von Mera


Fantasy
  • 1.88/3

1.9/3
(4 Bewertungen)


  
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Zyklus:
Band:
Verlag:Amazon Media EU S.à r.l.
Seitenanzahl:253
Jahr:2013
Originaltitel:
ISBN:9783000406553
Perspektive:Er Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Die Kälte kroch an ihr herauf, umklammerte ihre Knöchel, ihre Beine, ihren Rumpf und ihren Nacken. Durch den dichten Nebel sah sie kaum die Hand vor Augen. Mühsam kämpfte sie sich vorwärts, erklomm langsam eine kleine Anhöhe und blieb dort erschöpft stehen. Ihre Lunge brannte, ihr Rücken schmerzte und ihr Herz klopfte so stark, dass sie Angst hatte, es würde platzen. Keuchend ließ sie sich auf einen umgefallenen Baumstamm sinken. Ihre Hände waren eingehüllt in dünne Stofffetzen, die Fingerspitzen blau und ihr von roten Äderchen und Falten übersätes Gesicht war taub. Die dünnen Haare, die unter der Kapuze ihres Mantels hervorlugten, waren gefroren. Nach kurzer Zeit begann sie zu zittern, doch es fehlte ihr die Kraft, weiterzugehen. Er hatte sie gebrochen. (Prolog)

Inhalt

Nachdem vor Jahrtausenden die Elementaren Feuer, Wasser, Erde und Luft ihren Krieg beendeten, entstand die neue Welt. Das Reich Avantan wird von der eigenwilligen Königin Aїra Lilith von Aras beherrscht, Nachfahre der Elementaren. Sie träumt davon, andere Länder zu bereisen, um ihren unliebsamen Pflichten als Regentin zu entfliehen. Als sie eines Tages von einem alten Bettler aufgesucht wird, der behauptet, geheimes Wissen über die Entstehung der neuen Welt zu besitzen, ist sie schnell bereit, ihn anzuhören. Doch dieser verfolgt ein bestimmtes Ziel und Aїra wird schneller auf eine unheimliche Reise geschickt, als sie erwartet hatte...


Rezension

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(3 Rezensionen)
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Fazit

Also der Klappentext von diesem Buch kann nicht mal annähernd beschreiben was sich für eine wahnsinnig gute Geschichte dahinter verbirgt. Ich war hin- und hergerissen zwischen Lesepausen, in denen ich das gelesene verarbeitet habe, und Lesefluss. Ehrlich gesagt habe ich niemals eine so tolle Geschichte erwartet. Umso mehr muss ich euch Fantasy-Fans das Buch von Jana Jeworreck nun ans Herz legen. Die Hauptprotagonistin Aїra ist eine selbstständige junge Frau, die gerne gegen Regeln verstößt um sich auszuprobieren und neuen Herausforderungen zu stellen. Doch dabei geht ihre Neugierde zu weit und sie merkt es leider erst als es fast zu spät war. Zu Beginn konnte ich die Geschichte nicht richtig einschätzen, es war ein wenig schwierig den Überblick zu behalten. Doch nach ungefähr einem Drittel war ich vollends überzeugt. Den Schreibstil würde ich als locker, aber anspruchsvoll bezeichnen. Das ist kein Buch für „Zwischendurch“, denn um die Protagonisten kennenzulernen und die Geschichte zu verstehen, sollte man sich darauf einlassen können und darin abtauchen. Aus diesem Grund habe ich auch länger zum Lesen gebraucht als bei den meisten anderen Büchern. Inhaltlich ist das Buch vollgepackt mit vielen Details und ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Rezension in einem Satz:

Es ist schön als Leserin zu spüren wie viel Herz an so einem Werk hängt und wie bereits oben erwähnt: Es lohnt sich!



Rezension

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(288 Rezensionen)
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Fazit

Hm,ich weiß nicht so recht, wie ich zu dieser Geschichte stehen soll. Zum einen hat sie durchaus Potential, zum anderen wird dieses überhaupt nicht zur Geltung gebracht. Ein Lektor aus der Kommerzabteilung wäre hier das Beste, was der Geschichte passieren könnte. Die Anfang ist interessant. Eine alte Frau mit geheimnisvoller Vergangenheit versucht sich durch eine zerstörte Welt zu retten. Nur kleine Mängel (wie, sie liegt am Boden und legt sich dann hin) trüben das Lesevergnügen, ansonsten ist es mitreißend. Dann kommt eine junge Königin ins Spiel, die sich mit dem starren Hofprotokoll nicht so anfreunden kann. Gelungene Figurenkonzeption, würde passen. Aber. Dann geht es los. Es muss noch der Böse und der Hofnarr einen eigenen Auftritt bekommen und dann auch noch ein besonderes Wesen. Dann kommt es zu zahlreichen Prüfungen in ein paar Sätzen (die dann sehr sehr schnell durch lautes Schreien gelöst werden), eine Reise um die halbe Welt und und und. Dann kurz der Schwenk, der Böse wird psychologisiert, sodass er nicht mehr urböse, sondern selbst wie ein Opfer erscheint. Dann werden Infos über die Eltern der Protagonistin gegeben, wobei große Fragen bleiben und diese Infos zu spät kommen. Dann wird noch schnell eine Liebesgeschichte aufgebaut und eine Horde Pferde ausgegraben. Oh - und eine meisterhafte Rüstung kommt auch noch dazu. Insgesamt ist einiges zu unlogisch, wenn man darüber nachdenkt. Fazit: Es ist einfach viel zu viel. Jede dieser Ideen hätte ca. 100 Seiten genaueren Aufbaus und Beschreibung gebraucht. Jede dieser Ideen ist gut - aber ihre Masse erschlägt den Leser und macht aus dem Lesevergnügen etwas anderes. Die Beschreibungen unterbleiben oft oder kommen zu spät, sodass der Leser verwirrt ist oder etwas als nicht ganz so logisch hinterfragt - das schafft Distanz zur Geschichte und reißt nicht mit. Kurz vor dem Höhepunkt habe ich wieder sehr gerne gelesen, da geht es um nicht so viel und es zeigt sich, dass die Autorin durchaus könnte. Der Höhepunkt kommt dann plötzlich, auch die Lösung, es fehlen wieder ein paar Seiten, die das Ganze plausibel gemacht hätten. Die Sprache dafür ist gut gebraucht. Wenn den Charakteren die Sinne schwinden, dann werden auch ihre Sätze zu Wortfetzen, die immer noch gut verständlich sind. Insgesamt ist die Sprache recht elaboriert - also, hochsprachlich. Man sollte mit nicht ganz so alltäglichen Wörtern wie konstituieren oder so vertraut sein. Dennoch ist ein Lesefluss gegeben.

Rezension in einem Satz:

Es ist einfach viel zu viel. Jede dieser Ideen hätte ca. 100 Seiten genaueren Aufbaus und Beschreibung gebraucht. Jede dieser Ideen ist gut - aber ihre Masse erschlägt den Leser und macht aus dem Lesevergnügen etwas anderes.



Rezension

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(75 Rezensionen)
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Ein wunderschönes Cover und eine gute Idee für eine Geschichte. Aira, eine Junge Königin lebt ausschließlich in ihrer Burg und freut sich, als ein alter bereister Mann auftaucht und lässt sich regelmäßig von ihm Geschichten erzählen. Dieser Mann saugt alles Leben aus der Königin und sie bekommt eine Krankheit, die niemand heilen kann.....nach und nach wird auch der Hofstaat krank und der alte Mann wird jung und kräftig, er übernimmt die Macht, die Königin ist verschwunden. Die 3 treuen Ergebenen der Königin ziehen nun los um die Königin zu retten und auch das ganze Königreich! Leider hat mir der Erzählstil nicht gefallen und das Buch hat mich überhaupt nicht mitgenommen auf die Reise, ich muss leider sagen, dass es mir nicht gefallen hat, das mach ich sehr sehr ungern.

Rezension in einem Satz:

wenig Spannung



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Erstmals will ich das tolle Cover loben. Leider habe ich das Buch nur als E-Book. Ich würde das Buch auch gerne im Regal stehen haben. Die Grundidee von Reise in die Mitte von Mera finde ich toll. Es handelt sich hierbei um einen High-Fantasy Roman, da die Geschichte in einem fremden Land mit magischen Wesen spielt und die Protagonisten auf eine Reise gehen müssen. Auch die Hintergrundgeschichte mit den Elementaren fand ich wirklich sehr gelungen. Der Schreibstil von Jana Jeworrek ist auch toll und sehr flüssig zu lesen. Ich war mit der Geschichte sehr schnell durch, da ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Trotzdem gibt es leider ein paar Kritikpunkte. Da das Buch von der Autorin selbst veröffentlicht wurde, hat wohl auch kein Lektor mal darüber gelesen. Somit gab es doch einige Rechtschreib- bzw. Flüchtigkeitsfehler im Text, die mich im Lesefluss ein bisschen gestört haben. Außerdem hat die Autorin vielen Personen und auch Ländern immer einen Namen gegeben, der mit A beginnt. Ich habe mir dadurch etwas schwer getan immer zu wissen, um was oder wen es nun geht. Es gab auch ein paar Zeitsprünge, die für mich verwirrend waren. Positiv aber war, dass es nicht sehr viele Hauptpersonen gibt, sodass ich bei deinen nicht durcheinander kam und diese auch sehr ausgereift waren. Ich muss aber sagen, dass die Autorin locker die doppelte Seitenzahl aus dieser Geschichte herausholen hätte können. Vieles hätte noch viel ausführlicher beschrieben werden können. Es hat aber trotzdem nicht an Spannung gefehlt und obwohl es kein totales Happy End gab, war ich mit dem Ende zufrieden. Fazit: Ein Buch mit einer tollen Grundgeschichte, die leider nicht ganz ausgereift wirkt und aus der man viel mehr hätte machen können. Trotzdem hat mich die Geschichte, wenn auch nicht lange, gut unterhalten.

Rezension in einem Satz:

Tolle Grundgeschichte, aber leider wirkt sie nicht ganz ausgereift



Rezension

von:
(4 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
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Spannung:
Romantik:
Humor:
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Fazit

Als erstes muss ich kurz etwas das tolle Cover erwähnen, das mir unheimlich gut gefällt, es ist ein echter Eyecatcher, macht neugierig auf das Buch und seine Geschichte. Die Autorin, mir fehlen jetzt irgendwie die richtigen Worte um treffend auszudrücken was genau ich meine, hat die Worte im Blut, in der Seele. Sie schreibt wortgewaltig, schön, gehoben, es ist einfach ein Genuss. Es macht wirklich Freude ihren Worten zu folgen und sich in die Geschichte zu vertiefen. Ich hoffe Ihr versteht was ich meine. Man möchte nicht aufhören zu lesen, immer mehr zu erfahren und das führt leider zu einem Problem. Jana Jeworreck hat ein wunderschöne Welt erschaffen, die aus 4 Ländern besteht. Die Elementaren haben zu gleichen Teilen durch Erde, Wasser, Luft und Feuer die Welt gegründet. Nach anfänglichen Streitereien und Kriegen leben diese 4 Länder nun friedlich neben einander.Die jetzigen Könige und Königinnen sind direkte Nachkommen der 4 Elementaren. Das bestehende Gleichgewicht wird durch eine Person gestört, die die Macht an sich reißen will. Die Gefahr wird zu spät erkannt, so dass einer jungen Königin und ihren Gefährten unglaubliche Dinge passieren. Sie wollen den Frieden wieder herstellen und müssen dabei gefährliche Abenteuer bestehen und weite Reisen in unerforschte Gebiete vornehmen. Die Charaktere sind gut gezeichnet, selbst für den „Oberschurken“ kann man in gewisser Weise Verständnis aufbringen. Bei einigen Personen hätte man liebend gerne sogar noch mehr über sie erfahren. Genau dies bringt mich jetzt zu dem bereits erwähnten Problem. Die Geschichte ist so liebevoll ausgedacht, ein wirklicher toller Plot und ich habe auch noch nichts annähernd ähnliches gelesen. Leider wurden jedoch einige Begebenheiten oder Protagonisten, sei es aus der Gegenwart oder der Vergangenheit teilweise zu schnell abgehandelt. Hier wünscht man sich als Leser noch viel mehr erfahren zu können. Die Prüfungen zum Beispiel hätten noch viel Spielraum für Informationen bereitgehalten, ohne dadurch dann langatmig zu wirken. Spannung wird bereits im Prolog aufgebaut und hält sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch, man fiebert mit den Protagonisten mit und will zusammen mit ihnen den Ausgang der Geschichte erfahren. Weil das Ende so unvorhersehbar ist, möchte man das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen. Jana Jeworreck hatte zu viele wirklich sehr gute Ideen, um sie nur in einem Buch vollständig, sinnvoll und ausgereift einzufügen. Meiner Meinung nach hat die Geschichte das Potenzial zu einer Trilogie. Ich frage mich, warum ihr das niemand vor der Veröffentlichung des Buches angedeutet oder gesagt hat. Gerade weil es gleichzeitig einerseits zu viel und andererseits doch zu wenig ist um mich vollständig zufrieden zustellen, der grandiose Schreibstil mich aber trotzdem gefangen genommen hat, gebe ich 3 ½ von 5 Sternen. Gerne würde ich noch weitere Bücher dieser Autorin, die perfekt mit Worten jonglieren kann, lesen. Lesenswert ist es auf jeden Fall und hat somit eine Leseempfehlung von mir verdient.

Rezension in einem Satz:

Gerade weil es gleichzeitig einerseits zu viel und andererseits doch zu wenig ist um mich vollständig zufrieden zustellen, hat der grandiose Schreibstil mich aber trotzdem gefangen genommen.