Rezension: Pfade des Feuers


Fantasy Zyklus:Ynsanter
  • 1.79/3

1.8/3
(2 Bewertungen)


  
Buchdaten anzeigen ↓
Zyklus:Ynsanter
Band:1
Verlag:AAVAA
Seitenanzahl:231
Jahr:2012
Originaltitel:
ISBN:9783862548255
Perspektive:Er Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Der Fluch der Hexenmeisterin Myrvoda hat Malea fest im Griff. Tagsüber konnte sie sich an nichts mehr erinnern, nur schemenhaft geisterten Bilder durch ihren Kopf, die für sie jedoch keinen Zusammenhang ergaben. Nach Sonnenuntergaang war sie wieder ganz sie selbst, doch ohne Erinnerungen an den vergangenen Tag und das brachte sie aufs Neue zur Verzweiflung. - S.48

Inhalt

Zanthera – Eine Welt der Mysterien – die Welt der Raukarii, Iyana, Menschen und Drachen. Zwanzig Jahre nach ihrer Verbannung taucht Tallex – die verstoßene Tochter des Hohepriesters – wieder auf und sinnt nach Rache. Sie schart Verbündete um sich, darunter den mächtigen Nekromantenzirkel, um das gesamte Land ins Chaos zu stürzen. Aber der Klerus steht ihr im Weg. Denn niemand anderer als ihr Vater ist ihr ein Dorn im Auge, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen: das Götterschwert Ynsanter. Mit diesem absoluten Machtsymbol könnte sie über das ganze Volk herrschen. Doch der Feuergott Zevenaar lässt sich von einer Sterblichen nicht vom Thron stoßen. Er benötigt das verschollene Götterschwert, um seine eigene alte Kraft zurückzugewinnen. Aus diesem Grund schickt er eine kleine Gruppe Krieger auf eine gefährliche Reise. Ihre Aufgabe ist es das zu tun, was dem Feuergott verwehrt ist. Dem Vorhaben stehen jedoch viele Hürden und Gefahren bevor. Als plötzlich auch noch die verschwundene Enkeltochter des Hohepriesters auftaucht, nimmt das Schicksal eine unerwartete Wendung. Eine fantastische Reise für Jung und Alt, über wahrhaften Glauben, Liebe, Mut und Intrigen.


Rezension

von:
(73 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Normalerweise würde ich hier noch einen groben Überblick aus meiner Sicht verfassen, allerdings kriege ich das bei diesem Buch nicht hin. Es gibt zu viele verschiedene Stränge und Aktionen und auch Charaktere. Ich bin mit diesem Buch nicht warm geworden, erst im letzten Drittel fand ich es gut. Das fängt schon bei den Charakteren an und zwar bei den Namen: Ich habe nichts gegen fantasievolle Namen, ich finde das schön. Aber hier habe ich zwei Probleme: Erstens gibt es wenig ersichtliche Unterschiede zwischen Männer- und Frauennamen. Hier als Beispiel die beiden aus dem oben stehenden Zitat: Rylance und Tallex. Wer ist hier die Frau, wer der Mann? Natürlich wird das aus dem Buch ersichtlich, aber irgendwie verwechsele ich die beiden immer noch. Und zweitens habe ich bei ein, zwei Namen das Gefühl gehabt, die Autorin hat einfach nur auf der Tastatur rumgehauen und geschaut, was dabei rauskam, z.B. Ysophytaasxiv. Ich habe wirklich kein Problem mit fantasievollen Namen, Rylance finde ich beispielsweise wirklich schön, aber Ysophytaasxiv ist unaussprechbar (und beim Schreiben hatte ich auch meine Probleme...). Und dann noch so viele fremdartige Namen auf einen Schlag - das hat es mir wirklich erschwert. Allerdings - das hätte ich vorher mal nachschauen sollen - findet man einen Anhang mit einer Auflistung aller Charaktere, die vorkommen, sowie ein Glossar für Begriffe wie Iyana. Das erleichtert es natürlich, wenn man es vorher bemerkt. Auch wenn das bisher alles sehr negativ klingt, habe ich großen Respekt vor der Autorin, die dieses komplexe Gefüge langsam miteinander verknüpft und verbindet. Ich hätte da - selbst mit Hilfsmitteln - schon längst den Überblick verloren. Annette Eickert entwickelt hier wirklich eine unglaubliche Welt, sodass ich es auch schade finde, dass ich persönlich mit dieser Welt einfach nicht warm werde. Diese vielen Fäden, die sich durch die ersten zwei Drittel des Buches ziehen, werden am Ende miteinander verknüpft und ergeben langsam einen Sinn.

Rezension in einem Satz:

Eine wunderbar komplexe Welt, doch kann mich das Buch dennoch nicht fesseln. Idee gut, Umsetzung na ja.



Rezension

von:
(1 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Was soll ich es sagen, ich bin begeistert! Der erste Teil der Ynsanter-Saga überzeugt in allen Bereichen und ich will mehr! Doch alles von Anfang an. Malea, eine junge Raukarii gerät bei einem Diebstahl in Gefahr und als wäre das nicht schon schlimm genug, wird sie von einer Hexenmeisterin verflucht. Von da an muss sie tagsüber als alte, vergrämte Frau herumlaufen, die sich an nichts erinnern kann, während sie nachts wieder sie ganz sie selbst ist und nicht weiß, was am Tag passiert ist. So irrt sie mutterseelenallein durch das Land und sucht verzweifelt nach Hilfe. Währenddessen sinnt die unerbittliche Tallex nach Rache, denn sie wurde vor zwanzig Jahren bei einem Hochverrat an ihrem eigenen Vater verurteilt und verbannt. Nun sinnt sie auf Rache und diese will sie sich mit Gewalt nehmen, wobei das Götterschwert Ynsanter eine wesentliche Rolle spielen soll. Aber bevor es soweit ist, versucht sie Gleichgesinnte um sich zu scharen. Sie baut eine riesige Armee auf und versucht den teuflischen Nekromantenzirkel und seine dunklen magischen Fähigkeiten für sich zu gewinnen. In dem Anführer des Nekromantenzirkels – Rylance … auch als Schatten bekannt – findet sie endlich jemanden, der genau das Gleiche möchte wie sie. Die vollständige Auslöschung des Klerus und die absolute Macht im Land Leven’rauka. Von den schändlichen Plänen erfährt auch der Feuergott Zevenaar. Doch ihm sind die Hände gebunden, denn ihm fehlt ein Funken seiner Macht, den er in sein Götterschwert Ynsanter hat mit einfließen lassen. Um diesen Funken wiederzuerlangen und dem drohenden Bürgerkrieg entgegenzugehen, benötigt er jedoch Hilfe. Denn die große Göttin (seine Mutter) und er haben vor Äonen einen Pakt geschlossen, der beinhaltet, dass nur Zevenaars Auserwählte ihm das Götterschwert wieder zurückgeben kann, welches versteckt wurde, um Unheil zu verhindern. Sein Auserwählter Norion Neavaras (ein Halb-Raukarii) ist noch jung und befindet sich mitten in seiner Ausbildung, als er ganz plötzlich den Auftrag erhält, er soll sich auf die Suche nach Ynsanter machen. Aber diese Suche macht er nicht alleine, sondern mit Hilfe seines Mentors Neferrilion, der vor zweitausend Jahren selbst einmal ein Auserwählter Zeveenars war und auch noch ist, und dem Feuergott ergeben zur Seite steht. Auch der treu ergebene Drache Hytaas, sowie die Zwillingsbrüder Ronor und Nomarac, und der Waffenmeister Larrin werden Norion zur Seite gestellt, damit er seine Suche beginnen kann. So einfach wie alles jedoch scheint, ist es nicht. Viel mehr möchte ich gar nicht verraten, sonst habe ich bald die ganze Geschichte erzählt und doch noch vieles nicht erwähnt. Die Spannung soll ja erhalten bleiben :-) Ich bin begeistert, wie die Autorin es geschafft hat, die vielen Handlungsstränge geschickt miteinander zu verweben, ohne dass man es gleich zu Anfang weiß. Plötzlich erscheinen Dinge in einem ganz neuen Licht und ergeben einen ganz neuen Sinn. Was ich auch noch hervorheben möchte, sind die Kämpfe. Keine Sorge, für all diejenigen, die so etwas nicht gerne lesen, die Autorin hat es geschafft, sie sehr interessant zu verpacken. Nicht zu viel und nicht zu wenig mit ein paar Überraschungen. Besonders die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, sehr emotional und bildlich. Ich hatte sie beim Lesen immer wieder von meinem inneren Auge. Aber nicht nur die einzelnen Charaktere, sondern auch die ganze Welt Zanthera entsteht beim Lesen von ganz alleine und man taucht sofort in die Handlung ein. Auch der Humor kommt an manchen Stellen nicht zu kurz und ich musste mehr als einmal Schmunzeln. Sehr gut hat es mir gefallen, dass es gleich am Anfang des Buches eine Landkarte gibt, so kann man jederzeit gut nachvollziehen, was sich wo ereignet. Dazu kommen noch ein Personenverzeichnis und ein Glossar. Aber zwei Kritikpunkte gibt es. Ich finde es schade, dass das Buch mitten in der Handlung quasi aufhört. Jetzt sitzt man da und wartet darauf, wie geht es nun weiter. Außerdem finde ich, dass Malea eigentlich viel zu kurz kommt. Sie ist wunderbar beschrieben, aber einfach zu wenig da. Trotzdem erhält das Buch von mir die volle Punktzahl! Ich kann es kaum erwarten, bis es weitergeht. Heute ist sogar offiziell Band 2 erschienen. Ein Buch, das ich jedem Fantasy-Fan weiterempfehle!

Rezension in einem Satz:

Absolut überzeugend!