Rezension: Nacht aus Rauch und Nebel


Fantasy Zyklus:Flora und Marian
  • 2.42/3

2.4/3
(1 Bewertung)


  
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Zyklus:Flora und Marian
Band:2
Verlag:Loewe
Seitenanzahl:400
Jahr:2013
Originaltitel:
ISBN:978-3-7855-7445-4
Perspektive:Er Erzähler
Altersempfehlung:Jugend
Ich schrie nicht, während ich ins Bodenlose stürzte. Warum auch? Es gab keinen Grund, Angst zu haben. Zuerst kam die Schwärze, dann das Licht und dann die Stadt. Nacht für Nacht, wann immer ich einschlief.

Inhalt

Zurück in Eisenheim. Zumindest gilt dies für Flora, die sich an ihr neues Dasein gewöhnt hat, tagsüber normal zur Schule zu gehen und nachts, im Schlaf, in Eisenheim die Prinzessin zu sein. Doch über allem fantastischen liegt ein dunkler Schatten. Sie hat sich mit dem Jungen, den sie eigentlich liebt, zerstritten. Schuld ist der Weiße Löwe, der Schicksalsstein Eisenheims, den sie verstecken musste, um alles zu schützen, doch kann sie niemandem etwas darüber sagen, um nicht alles zu gefährden. Und da muss nun auch das zarte Band zwischen ihr und Marian drunter leiden. Nicht genug, dass diese schmerzhafte Erfahrung ihr das Leben schwer macht, muss sie auch noch mit ansehen, wie etwas ihre neue Welt zerstört und es scheint, dass man nichts tun kann, um das zu verhindern. Viel schlimmer scheint es da zu sein, dass der Weiße Löwe, bzw. das, was mit ihm passiert ist, daran Schuld zu sein. Flora muss sich aufmachen, ihre beiden Welten zu retten und somit auch Menschen, die ihr alles bedeuten.


Rezension

von:
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Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Meine Meinung: Eine liebgewonnene Welt entschwindet… Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass die ursprüngliche Trilogie nun doch nur noch eine Dilogie sein soll. Schade, ich bin eigentlich nicht sehr zufrieden aus diesem 2. und nun finalen Teil herausgekrochen. Denn das passiert eigentlich, wenn man diese Bücher liest: Man verschwindet genau wie Floras Seele in Eisenheim, tritt ein, in eine völlig neue Welt und wünscht sich, Teil davon zu sein, so fantastisch ist sie. Ja, auch mit den tragischen Ereignissen, die im vorliegenden 2. Band einem manchmal das Herz flattern lassen! Zu schön war die Idee der Autorin, die sie im 1. Teil uns präsentiert hat, so neu, bildgewaltig und das soll jetzt vorbei sein? Das hinterlässt –mit Verlaub- bei mir einen etwas schalen Beigeschmack. Denn im 2. Teil treten wir zwar dank Flora immer wieder durch die Tore Eisenheims, aber so, wie in der Geschichte auf einmal ein „Nichts“ (hallooohooo, da ist wieder das Unendliche-Geschichte-Deja-Vu *schmunzel*) alles zu verschlingen droht, so verschlingt die Dramatik einen nicht unwichtigen, leichten Teil der Geschichte. Und dann wie schon erwähnt der für mich nicht ausreichende Schluss des Buches, der ganzen Geschichte. Das soll es also gewesen sein? Ihr hättet mein Gesicht sehen sollen, als ich das Buch zuklappte. Nein, damit bin ich nicht mal ansatzweise einverstanden und irgendwie gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass die Autorin sich noch besinnt und doch den Faden weiterspinnt und das Nichts sich verzieht. Aber bis dahin ist für mich dieser 2. Teil ein absoluter Verlierer und hat mich im Gegensatz zum ersten Band sehr enttäuscht. Fazit: Ein 2. Teil, der ein Abschluss sein soll, fantastisch: Ja, umwerfend wie der 1. Teil: In meinen Augen leider nein. Diese erfrischende neue Idee, die mich im ersten Teil einfach überwältigt hat, wird von zu viel Dramatik erschlagen und lässt mich unbefriedigt zurück. Daher kommt für mich folgende Bewertung zu Stande: 3 von 5 Nilpferden Danke an den Loewe-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Rezension in einem Satz:

Ein für mich leider zu abprubtes Ende, dennoch bleibt die faszinierende Idee und Umsetzung!