Rezension: Magische Novembertage


Fantasy
  • 2.78/3

2.8/3
(3 Bewertungen)


  
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Zyklus:
Band:
Verlag:p.machinery
Seitenanzahl:176
Jahr:
Originaltitel:
ISBN:978-3957650245
Perspektive:Er Erzähler
Altersempfehlung:Kinder & Jugend & Erwachsene
Marie warf ihre Schultasche in hohem Bogen die Treppe hinunter. Sie überschlug sich ein paar Mal, rutschte ein Stück weg und blieb schließlich unten an der Mülltonne hängen. Mülltonne war eigentlich zu viel gesagt, denn es handelte sich um ein Metallgestell mit einem Deckel, in das ein großer Müllsack eingehängt worden war, der im Wind flatterte. (1. Kapitel)

Inhalt

Marie hasst Sylt im November. Sie lebt nach der Trennung ihrer Eltern bei ihrer Großmutter, hat keine Freunde auf der Insel – und es ist auch noch Mistwetter. Da begegnet ihr am Strand der geheimnisvolle Nis, und Marie steckt plötzlich mittendrin in einem Märchen: Die Sylter Sagen von Puken, Zwergen und Meermenschen sind wahr! Doch wer an eine heile Märchenwelt denkt, irrt: Der Zwergenkönig und seine Krieger wollen die Insel von den Menschen zurückerobern. Marie gründet mit ihren neuen Freunden, Nis, dem Puk, der Sylterin Imken und Zwerg Finn dem Dritten eine Widerstandsgruppe. Sie wagen sich in die Tiefen des Zwergenreichs – Wird Marie der Zauber zur Rettung Sylts gelingen?


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Fazit

Mein zweites Buch von der Autorin Anke Höhl-Kayser. Ich muss sagen, das war prima. Ein märchenhafter Aufstand auf Sylt. Ich finde das es auch gut ein Kinderbuch sein kann, denn es ist zwar nicht ganz gewaltfrei aber auch nicht grausig! Allerdings ist das Cover nicht unbedingt ein Cover auf das Kinder anspringen. Ich finde das Cover hübsch, hätte aber nicht unbeding zu diesem Buch gegriffen.... Die Geschichte erzählt uns die Erlebnisse von Marie. Ihre Eltern haben sich getrennt und sie lebt nun mit Ihrer Mutter und der Oma auf Sylt. Marie hasst Sylt, die Schule, im Moment eigentlich so ziemlich alles, denn die Trennung der Eltern macht ihr zu schaffen. Da trifft sie am Strand auf Nis, ein Puk. Nis erzählt ihr von den Puken und Zwergen, dem Zwergenkönig und was die Zwerge so anstellen. Als eines Tages der Hund ihrer besten Freundin von den Zwergen gekidnappt wird stürzen sich die 3 in ein großes Abenteuer. Sie wollen den Hund Timmy wieder befreien und müssen dazu ins Reich der Zwerge vordringen......

Rezension in einem Satz:

Ein märchenhafter Aufstand auf Sylt



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Fazit

Maries Eltern haben sich getrennt und ihre Mutter ist mit ihr nach Sylt gezogen – im November. Marie hasst es dort zu leben, sie hasst die Insel, die Mitschüler, einfach alles, und als sie eines Tage ihre Wut und ihren Frust in den Wind schreit, erscheint Nis Puk, ein Naturgeist, der sie beschützen soll und will. Maries Leben bekommt eine Wende zum Guten, doch dann bricht der lange schwelende Krieg zwischen den Menschen und den Zwergen erneut aus und Marie kommt eine wichtige Rolle darin zu. Anke Höhl-Kayser hat sich alter Sylter Legenden bedient, um daraus ein modernes Märchen zu stricken. Das ist ihr gut gelungen, die Legendenfiguren, wie z. B. Puke und Meermenschen bedienen sich moderner Technik, z. B. Handys und Autos, denn sie haben sich, wo möglich den Menschen angepasst. Nur die Zwerge, die eigentlichen Ureinwohner Sylts, tun sich damit etwas schwerer, was sicher auch dafür sorgt, den Konflikt weiter am Leben zu halten. Auch wenn man Sylt nicht kennt, wird man Freude an der Geschichte haben, wer nach dem Lesen Sylt besucht, wird die Insel sicher ab sofort mit anderen Augen sehen. Die Charaktere, besonders die Kinder, sind gut gelungen, ihre Gedanken und Gefühle wirken authentisch. Ich finde es schön, dass der Roman nicht nur eine spannende Geschichte erzählt sondern auch Hoffnung vermittelt – und mit den getrennten Eltern (das Motiv kommt im Roman doppelt vor) auch ein heißes Eisen anpackt. Gut gefällt mir auch das Cover, das eine schöne Stimmung vermittelt, vielleicht nicht unbedingt für ein Kinder-/Jugendbuch geeignet ist, aber zum Roman und zu Sylt passt. Die Insel kommt auch im Roman selbst gut zur Geltung. Auch wenn der Roman von einem Krieg erzählt, bleibt er doch größtenteils unblutig, es gibt keine Schwarz-Weiß-Malerei und ein versöhnliches Ende. Leider werden nicht alle Fragen beantwortet bzw. fehlt mir die eine oder andere Erklärung, was ich etwas schade finde. Im Nachwort deutet die Autorin allerdings an, dass die Hoffnung auf eine Fortsetzung besteht, ein schöner Gedanke, denn so manchen Erzählfaden könnte man dann weiterführen und Sylts Legendenwelt bietet durchaus noch Stoff für mehr Geschichten.

Rezension in einem Satz:

Ein Märchen für Jung und Alt, das spannend erzählt wird, einen Anreiz bietet, sich mit den heimischen Sagen auseinander zu setzen, Hoffnung macht und empfohlen werden kann.



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Magische Novembertage Ein märchenhafter Aufstand auf Sylt -von Anke Höhl-Kayser Marie kommt aus Bochum. Dort ist ihr zu Hause, ihre Freunde und ihr Papa. Aber der hat irgendwas gemacht, was Mama nicht gefallen hat. Und nun sitzt Marie auf Sylt fest. Mama hat sich Marie geschnappt und ist mir ihr zur Mamaoma nach Sylt gezogen. Marie mochte Sylt früher sehr gerne. In den Ferien, mit Sonne und Mama und Papa. Aber nun, an einem dunklen Novembertag steht sie nach der Schule am grauen Meer und schreit all ihren Hass und all ihre Wut aus laibes Kräften in den stürmischen Wind. Und plötzlich steht da Nis, der sich über Marie lustig zu machen scheint. Aber Nis ist nett und auch die Sonne kämpft sich, seltsamer Weise, ein wenig durch die Wolken und auch in Marie scheint es wieder ein bischen heller. Und hätte Marie gewußt, was noch alles kommen sollte an Zauberhaftem und an Abenteuern...sie hätte es nicht geglaubt. Ein tolles Buch. Liebevoll gezeichnete Charaktere und zauberhafte Bilder. Hier hat Anke Höhl-Kayser mit Worten gemalt und den Leser in ein märchenhaftes Abenteuer entführt. Schon auf den ersten Seiten taucht man ein, in Maries Erleben und mag einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Ein wirklich lesenswertes und empfehlenswertes Buch für Groß und Klein.

Rezension in einem Satz:

Sylter Kultur märchenhaft vermittelt