Rezension: Jenseits


Fantasy Zyklus:Jenseits Trilogie
  • 1.92/3

1.9/3
(2 Bewertungen)


  
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Zyklus:Jenseits Trilogie
Band:1
Verlag:Blanvalet
Seitenanzahl:320
Jahr:2013
Originaltitel:Abandon
ISBN:978-3442379675
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Alles kann geschehen innerhalb eines Wimpernschlags. (...) Ein Mädchen lacht mit seinen Freundinnen. Plötzlich reißt ein Krater die Erde auf, und heraus schießt ein Mann auf einem pechschwarzen Streitwagen, gebaut in den tiefsten Tiefen der Hölle, gezogen von Hengsten mit flammenden Augen und Hufen aus Stahl. Noch bevor irgendjemand das Mädchen warnen oder das arme Ding wegrennen kann, sind die Hufe schon über ihm. (1. Kapitel)

Inhalt

Knapp zwei Jahre nach ihrem "Tod", zieht die 17-jährige Pierce mit ihrer Mutter auf deren Heimatinsel Isla Huesos, um dort "noch einmal ganz vorne anzufangen". Doch nicht nur ihr Ruf eilt Pierce voraus, denn ein Vorfall an ihrer alten Schule, hat Dank des Internets und Social Networks, bereits die Runde gemacht. Auch die Verwandtschaft zu ihrem schwerreichen Vater und ihrem "kriminellen" Onkel machen die Situation nicht gerade besser. Und dann sind da noch die Sorgen außerhalb des Schullebens. Denn Pierce, die sich aufgrund ihrer Vergangenheit sehr zurückgezogen hat, trifft schon ein paar Tage nach ihrer Ankunft auf Isla Huesos auf einen alten Bekannten, der ihr in gewisser Weise Angst macht. Immer wieder taucht John Hayden in ihrer Nähe auf und immer wieder gerät sie durch ihn in Schwierigkeiten. Was will er von ihr ? Die Dinge auf der kleinen Insel geraten außer Kontrolle und Pierce ist mittendrin.....


Rezension

von:
(17 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Aufgrund des für mich anfangs verwirrenden Schreibstils der Autorin, hat es eine Weile gedauert, bis ich mich richtig auf die Geschichte einlassen konnte. Meg Cabot beginnt die Geschichte auf der Isla Huesos, springt aber immer wieder zurück zu den Ereignissen, die vorher waren und auf denen die Geschichte aufbaut. Zunächst konnte ich mir auf diese Dinge keinen Reim machen und ich hatte immer wieder das Gefühl schon irgendetwas verpasst zu haben. Aber ab der Hälfte des Buches legt sich dieses Gefühl glücklicherweise und die Geschichte wird verständlicher und spannender. Womit ich gleich zum nächsten Punkt komme: Man hat aufgrund der ansteigenden Spannung immer wieder ein beklemmendes Gefühl, denn Pierce passieren wirklich unheimliche Dinge. Die ganze Geschichte entwickelt sich zu einem fesselnden Krimi, indem jede Menge mystische Elemente verwoben sind. Und auch Freunde netter Liebesgeschichten und anschaulich beschriebener Kulissen kommen hier voll auf ihre Kosten. Sehr gut gefallen hat mir außerdem, das es Meg Cabot hier gelungen ist, sowohl Mythen, Geschichte, als auch moderne Themen, wie beispielsweise Umweltschutz oder auch die Gefahr die Social Networks so anrichten können, miteinander zu kombinieren. Pierce ist eine sehr authentische Protagonistin, die sich aufgrund ihrer Nahtod-Erfahrung und ihrer Erlebnisse sehr nachvollziehbar verändert hat und versucht, einfach immer das Beste aus ihrer Situation zu machen. Man schließt sie schnell ins Herz und empfindet auf jegliche nur denkbare Weise mit ihr mit.

Rezension in einem Satz:

Trotz anfänglicher Schwächen ein fesselnder Auftakt zu einer mystischen, leicht düsteren Trilogie, der den Leser in seinen Bann zieht und ihn hungrig macht nach mehr.



Rezension

von:
(14 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Als ich gelesen habe, dass es sich bei „Jenseits“ um eine an Hades und Persephone angelehnte Geschichte handelt, wollte ich das Buch unbedingt haben. Außerdem gefallen mir Meg Cabots Schreibstil und ihre Ideen. Von Anfang an ist zwar klar, dass es sich bei Pierce und John um eine Liebesgeschichte handeln wird, doch diese hat viele Probleme zu bewältigen. Pierce ist ein bisschen naiv und mit ihrem „Ich will doch nur die anderen vor dem Bösen schützen“ ist sie mir oft auf die Nerven gegangen. John hat das Ganze wieder ausgeglichen. Man erfährt zuerst nicht sehr viel von ihm, doch dass ihn eine dunkle Aura umgibt, ist sofort klar. Doch er scheint nicht nur gefährlich zu sein, sondern alleine und mit seiner Aufgabe unzufrieden. Gut haben mir auch die mythologischen Elemente gefallen. Man merkt zwar, dass sich Meg Cabot an der griechischen Mythologie orientiert hat, doch sie kopiert die Sachen nicht einfach. Das fällt sofort bei der Darstellung der Unterwelt auf. Auch kann man John nicht mit dem Gott Hades gleich stellen. Meg Cabot denkt sich eine andere Sicht aus, über die man in den folgenden zwei Teilen hoffentlich mehr erfährt. Es passiert in diesem Buch zwar nicht so extrem viel, aber wichtiger sind die Erinnerungen von Pierce, um als Leser zu erfahren, was bei ihrem Unfall passiert ist und wie sie John kennen gelernt hat. Man merkt schon, dass es in den weiteren Teilen sehr düster und gefährlich werden wird und viele Geheimnisse aufgedeckt werden. Das Ende war zum Glück kein Cliff-Hanger, da noch nicht feststeht, wann der zweite Teil auf Deutsch erscheint.

Rezension in einem Satz:

Toller Auftakt einer Trilogie mit Anklang an die griechische Mythologie