Rezension: Im Bann des Zyklopen


Fantasy Zyklus:Percy Jackson
  • 2.50/3

2.5/3
(1 Bewertung)


  
Buchdaten anzeigen ↓
Zyklus:Percy Jackson
Band:2
Verlag:Carlsen
Seitenanzahl:336
Jahr:2011
Originaltitel:Sea of Monsters
ISBN:978-3551310590
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Kinder & Jugend & Erwachsene
Grover stürzte hinein. Er ließ sich hinter ein Gestell mit Brautkleidern fallen. Der Schatten des Ungeheuers bewegte sich vor dem Laden vorbei. Ich konnte dieses Etwas riechen – eine Übelkeit erregende Kombination von nasser Schafwolle und verfaultem Fleisch und diesem seltsamen beißenden Körpergeruch, den nur Ungeheuer haben, wie ein Stinktier, das sich von mexikanischer Küche ernährt. Grover kauerte zitternd hinter den Brautkleidern. (1. Kapitel)

Inhalt

Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft nicht wirklich ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen, dann vergiftet jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Nur das goldene Vlies kann jetzt noch helfen. Das aufzutreiben ist allerdings weitaus schwieriger als Percy gedacht hat - ein abenteuerlicher Wettlauf um das Leben Grovers und die Sicherheit des Camps beginnt...


Rezension

von:
(288 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Außer Frage steht, dass die Percy Jackson Bücher zu dem Besten gehören, was mir untergekommen ist. Ich kann auch ziemlich genau sagen, woran das liegt: Am Schreibstil des Autors. Ich wette darauf, wenn er AGBs verfassen würde, die Leute würden sie freiwillig und voller Eifer lesen ;-). Der Schreibstil ist vor allem eins: unglaublich lustig. Selbst wenn schlimmere Szenen kommen, in denen der Held um sein Leben kämpft, ein eingebauter lustiger Vergleich lockert auf. Mehr als einmal musste ich einfach laut auflachen (nennt mir mal ein paar Bücher, bei denen das tatsächlich so ist). In einer Bibliothek mit Schweigepflicht könnte ich das Buch gar nicht lesen. Der Inhalt hat mich nicht ganz abgeholt, er war zwar nicht schlecht und voller guter Ideen, aber doch ein wenig flach. Etwas unausgegoren und zusammengestöpselt. Allerdings, wie ich schon gesagt habe, ich würde von dem Autor auch AGBs oder von mir aus Berichte über die Überprüfung der Erstellung der Statistik des Marshmallowimports aus sonstwo lesen. Demnach war mir der Inhalt kurioserweise egal. Und schlecht war er ja nicht. Eigentlich ganz nett. Nur halt nicht herausragend. Sehr schön sind die Beschreibungen, die die griechische Mythologie aufgreifen, wie beispielsweise hier Tantalus, der verzweifelt irgendwelche Nachspeisen über den Tisch jagt, ohne sie jemals erreichen zu können. Und der auch nach 3000 Jahren immer noch der Meinung ist, wenn er es nur unauffällig genug anstellen würde, dann könnte er das Essen schon noch überlisten. Hm. Offenbar ist jeder Hamburger seinem IQ überlegen. Oder die ganzen anderen griechischen Sagen, die hier mit ihren modernisierten Accessoires begegnen. Wunderbar. Sehr klare Leseempfehlung also!

Rezension in einem Satz:

Zum Lachen komisch - auf unglaublich gute Weise.