Rezension: Frostkuss


Fantasy Zyklus:Mythos Academy
  • 2.21/3

2.2/3
(2 Bewertungen)


  
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Zyklus:Mythos Academy
Band:1
Verlag:ivi
Seitenanzahl:400
Jahr:2012
Originaltitel:Touch of Frost
ISBN:9783492702492
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
» Ich kenne dein Geheimnis. « Daphne Cruz schob ihr Gesicht näher an den Spiegel über dem Waschbecken und trug eine weitere Schicht hellen Lipgloss auf. Sie ignorierte mich demonstrativ, wie es alle hübschen, beliebten Mädchen taten. Wie es jeder auf der Mythos Academy tat. » Ich kenne dein Geheimnis «, wiederholte ich lauter. (1. Kapitel)

Inhalt

Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie richtig einzusetzen. Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle...


Rezension

von:
(7 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

"Frostkuss" ist ein wunderbarer Auftakt, der Lust auf mehr macht. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und die Geschichte so spannend geschrieben, dass die Seiten nur so vorbeifliegen, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Die Prise Mythologie peppt die Story ebenfalls auf und ich bin schon gespannt wie es mit Gwen Frost weitergeht!

Rezension in einem Satz:

Absolut Lesenswert!



Rezension

von:
(42 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Gerade wo zur Zeit immer mehr neue Bücher und Buchreihen erscheinen, in denen es um Internate und Schulen geht, an denen nur besondere Wesen unterrichtet werden, ist es schwer, sich vollkommen unvoreingenommen an eines der Bücher zu setzen. Frostkuss stand jedoch schon seit seinem Erscheinen auf meiner Wunschliste und ich war sehr gespannt, wie das Buch wohl sein wird. Obwohl ich Vampire schon seit meiner Kindheit liebe, war ich sehr froh, dass es in Frostkuss mal nicht um Vampire, Untote, Zombis oder ähnliche Wesen geht. Frostkuss ist anders, denn hier geht es um alte Mythen und Legenden. Jeder Schüler stammt von einer dieser Mythen ab und hat eine besondere Gabe. Nur die Gabe von Gwen scheint recht selten zu sein, das und die Tatsache, dass sie ganz neu an der Schule ist, machen sie zum Außenseiter. Im ersten Moment findet man ihre Gabe vielleicht noch toll, interessant und ist vielleicht sogar etwas neidisch. Man stelle sich vor, was man alles in Erfahrung bringen könnte, mit solch einer Gabe. Doch durch Gwen werden einem schnell die Schattenseiten klar. Wenn man seinen Freund küsst und durch die Gabe erfährt, dass er dabei an eine andere denkt, ist der Spaß an der Gabe sicher schnell verraucht. Oder wenn man sich nur die Bürste einer Freundin leihen möchte und dadurch herauskriegt dass besagte Freundin von ihrem Vater sexuell missbraucht wird. Also meidet Gwen körperliche Kontakte und Gegenstände von anderen, berührt sie nur, wenn sie dadurch etwas Geld für sie und ihre Großmutter verdienen kann. Gwen ist ein Charakter, der einem schnell ans Herz wächst. Zwar wirkt sie erst recht unnahbar, doch vor allem merkt man ihr an, dass sie so sehr in der Trauer um ihre verlorene Mutter gefangen ist und sehr unzufrieden mit der Situation an ihrer neuen Schule. Doch man bekommt auch ein sehr schönes Bild davon, wie sehr Gwen von ihrer Großmutter geliebt wird. Alle Charaktere sind sehr schön beschrieben und liebenswert, Ausnahmen sind dabei nur die wenigen, die man überhaupt nicht mögen soll. Es fällt beim Lesen recht leicht, sich in Gwen hineinzuversetzen und nachzufühlen, wie unzufrieden sie mit ihrer neuen Schule und ohne Kontakte dort ist. Doch man kann sehr gut miterleben, wie Gwen sich verändert. Sie wird im Laufe der Geschichte offener, sowohl anderen Schülern gegenüber als auch dem Unterrichtsstoff und der Schule gegenüber, und so beginnt sie erste Kontakte zu knüpfen. Das Buch Frostkuss ist sehr schön geschrieben, wenn auch manchmal ein wenig zu detailliert. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass die Autorin sich nicht sicher war, ob sie etwas grade ausführlich genug beschrieben hat, oder nicht und dann zur Sicherheit noch genauer schrieb. Das ist jedoch nur ein kleines Manko, das man durch die spannende Geschichte, mit dem sehr interessanten Grundkonzept, problemlos aus den Augen verlieren kann.

Rezension in einem Satz:

Sehr lesenswert und unbedingt zu empfehlen.