Rezension: Flammender Zorn


Fantasy Zyklus:Die Tribute von Panem
  • 2.09/3

2.1/3
(5 Bewertungen)


  
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Zyklus:Die Tribute von Panem
Band:3
Verlag:Oetinger
Seitenanzahl:430
Jahr:2011
Originaltitel:Mockingjay. The Hunger Games 3.
ISBN:978-3789132209
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
In meinem Kopf hallen die Worte von Präsident Snow nach, die er an dem Morgen sprach, als die Tour der Sieger begann: „Katniss Everdeen, das Mädchen, das in Flammen stand – von dir ist ein Funke ausgegangen, der sich, wenn wir uns nicht darum kümmern, zu einem Inferno auswachsen könnte, das Panem zerstört.“ Man sieht, er hat nicht übertrieben oder geblufft, um mich einzuschüchtern. Vielleicht wollte er mich wirklich nur einbinden, meine Hilfe gewinnen. Aber das, was ich in Gang gesetzt hatte, ließ sich nicht mehr kontrollieren. (1. Kapitel)

Inhalt

Möge das Gute siegen! Möge die Liebe siegen! Das grandiose Finale! Katniss gegen das Kapitol! Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alle daran, seinen Willen zu brechen, um ihn als Waffe gegen die Rebellen einsetzen zu können. Gale hingegen kämpft weiterhin an der Seite der Aufständischen, und das, zu Katniss' Schrecken, ohne Rücksicht auf Verluste. Als sie merkt, dass auch die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind...


Rezension

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(286 Rezensionen)
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Fazit

Wenn die ersten zwei Bände in Farben gemalt wurden, die oft vom Rot der Angst und des Zorns durchzogen waren, so ist dieser Band schwarz. Erst ganz am Ende verwandelt es sich in ein dumpfes, verzerrtes Grau. Vorher hat Katniss gebrannt, jetzt ist nur Asche übrig. Und das ist auch der Schwerpunkt des Buches. Nicht mehr irgendwelche Aufgaben, bei denen man kämpfen muss. Die Handlung und Action und vor allem die Romantik treten zurück. Stattdessen wird sehr niederschmetternd geschildert, was der Krieg aus Menschen macht. Grausam, anschaulich, verständlich. In den ersten zwei Dritteln des Bandes ist meiner Meinung nach etwas zu viel Gefühlrumreiterei dabei, das letzte Drittel brilliert – wenn auch durch ausschließlich schreckliche Szenen. Was meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen ist, ist, dass die Heldin auf ach so wichtiger Mission kurz vor Ende absolut zweitrangig war, nur ein Instrument, obwohl Leute ihr Leben für die Mission ließen. Es wird mehr mit der Sprache gespielt, Sätze, die einst so tolle Parolen waren, werden nach und nach bitter. Man kann darüber streiten, wie das Buch ist. Ich zwar hin und her überlegt, aber ich halte es dennoch für sehr empfehlenswert, rein aus dem Gefühl. Irgendwie. Nur nicht für Jedermann. Wer einen schönen Abschluss mit viel Kitsch und eine rosa Wolken Welt sucht, der sollte sich eine andere Triologie suchen, die vielleicht mehr von einer Märchenerzählung hat. Ich weiß nicht, ob mir ein „Abenteuer“ Kantniss´ lieber gewesen wäre, mit einem Friede, Freude, Eierkuchenschluss. Leichte Unterhaltung mit ernstem Hintergrund. Das hier ist schwere Kost mit dem Hintergrund eines angeblichen Jugendbuches. Wenn etwas gezeigt wird, dann die vermutlich wahre Seite eines Krieges – eindringlich. Ich bin mir sicher, dass dieser Band so nicht in die Kinos kommen würde. Er hat nicht viel mit einem unterhaltsamen Abenteuerjugendbuch gemein. Vielleicht sogar ein wenig mit der Realität.

Rezension in einem Satz:

Eindringlich. Verständliche, sehr gute und erschütternde Charaktereentwicklungen. Dunkel.



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(2 Rezensionen)
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Fazit

Da ich ein großer Fan der Panem-Geschichte bin, durfte natürlich auch der dritte und letzte Band nicht fehlen. Allerdings konnte ich hier nicht so wie bei den vorherigen Bändern, mit dieser gewissen Vorfreude auf das Buch starten, da es für mich schon von Anfang an etwas zäh zu lesen war. Doch natürlich will man wissen, wie die Story endet, und so quängelt man sich durch die Seiten. Und genau so kam es mir auch vor. Natürlich bin ich mit einer gewissen Spannung und Erwartung an dieses Buch gegangen, die sich auch durch das gesamte Buch zog, allerdings fehlte mir hier der rote Faden. Ich hatte das Gefühl, auf einmal in einer anderen Story zu stecken. Als ob die Vorgeschichte vergessen ist. Wobei ich nach dem Beenden des Buches erst einmal bemerkt habe, wie verworren das alles ist und das Offensichtliche doch nicht von Vornerein auf der Hand lag.

Rezension in einem Satz:

Als ob die Vorgeschichte vergessen ist.



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Fazit

Das letzte Buch von Tribute von Panem. In diesem Band geht hauptsächlich um den Krieg zwischen Kapitol und den Aufständischen. Hat nichts mehr mit den Hungerspielen in den ersten zwei Bänden zu tun. An und für sich gut, da ein weiterer Band der sich in der Spielarena abgespielt hätte, langweilig geworden wäre. Allerdings finde ich, ist Flammender Zorn nicht ganz so gut gelungen wie die beiden Vorgänger. Ich habe mich des Öfteren zusammenreißen müssen, weiter zu lesen, um das Ende zu erfahren, das ich eigentlich nicht abwarten konnte. Das lag, denke ich, daran, dass es sich anfänglich langatmig lesen lies und erst ab der Mitte wurde es spannend. Das Ende hingegen fand ich wieder gut, da sich rausstellte, dass Katniss selbst bei den Rebellen nur benutzt wurde, wie sie damit umgeht und wie sie dem Ganzen ein Ende bereitet. Die Handlungen werden wie gewohnt sachlich und nachvollziehbar geschrieben. Nach der Politik im zweiten Band steht hier der Krieg im Vordergrund. Trotzdem, wer die ersten Bände gelesen hat, muss auch den letzten lesen, um das endgültige Ende zu erfahren.

Rezension in einem Satz:

Erst ab der Buchmitte wurde es interessant.



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'Die Tribute von Panem - Flammender Zorn' ist der Abschluss einer sehr erfolgreichen Buchsaga. Doch der letzte Teil spricht mich kaum an. Es geht fast nur um die Rebellion, den Tod und das Überleben. Es ist traurig, dass Suazanne Collins eine Hauptfigur und mehrere tolle Nebenfiguren hat sterben lassen. Alles in allem ein gutes Buch und ein recht guter Abschluss der Trilogie.

Rezension in einem Satz:

Recht guter Abschluss der 'Panem' Trilogie.



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(46 Rezensionen)
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Spannung:
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Humor:
Action:

Fazit

Meine Ausgangslage: Ich habe den ersten Band gelesen und die Verfilmung des ersten und zweiten Films. Schon zu Anfang habe ich gemerkt, dass man sehr gut an den zweiten Film anschließen und weiterlesen kann. So war die Überleitung zum letzten Teil der Panem-Trilogie gut gemacht. Zudem habe ich das Buch nur gelesen, weil mein bester Freund unbedingt mit mir über das Geschehen reden wollte. Das war also eigentlich so nicht geplant! »Ich kann dich finden. Ich kann dich erreichen. Vielleicht beobachte ich dich genau in diesem Augenblick.« [Seite 23, Zeile 9-10] Am Anfang des Buches merkt man, dass sich die Handlung wie ein Kaugummi zieht und dass es Katniss wehtut, dass ihr Distrikt zerstört wurde. Ich habe ihre Trauer, ihren Schmerz, die Verzweiflung und die Wut die ganze Zeit gespürt. Sie ist aber auch entschlossen es dem Kapitol heimzuzahlen. Bis sie erfährt, dass es Peeta einigermaßen gut geht und er lebt, dauert es nicht so arg lang. Dafür denkt man an vielen Stellen, dass Katniss mal aus dem *rsch kommen sollte. »Er konnte mehrere Stunden lang nicht mehr sprechen. Ist in eine Art Starre verfallen. Als sie sich legte, war das Einzige, wonach er fragte, die Ziege.« [Seite 218, Zeile 12-14] An vielen Stellen war ich WIRKLICH baff. Der dritte Teil ist für mich nicht so wie der zweite gewesen, bei dem man wirklich das Gefühl hat, dass sich dort die Spannung aufbaut, dann richtig am Platzen ist und der Film zuende ist. „Flammender Zorn“ ist irgendwie wie Kaugummi mit Überraschungen nach einer gewissen Zeit. Das ist meist total unerwartet und heftig. Was ich auch oft bemerkt habe, war, dass zum Beispiel Katniss gerade mit Gale geredet hat und im nächsten Moment ist sie schon wieder ganz woanders. Diese Sprünge fand ich oft unangebracht und störend. Das haben wohl die Überraschungen wieder wett gemacht. „Die Tribute von Panem – Flammender Zorn“ ist für mich eine wirklich tolle Lektüre gewesen, die ich innerhalb von zwei Tagen gelesen habe. Die Autorin Suzanne Collins hat mir hier so oft die Möglichkeit gegeben, das Gelesene noch einmal zu lesen, weil ich einfach so erbost von den Geschehnissen war. Das Buch ist auf jeden Fall ganz anders als zu den vorherigen Teilen, denn es ist doch alles viel düsterer und doch irgendwie hitzig. Man weiß nicht so recht, wann was passiert und ob an der nächsten Ecke etwas noch Schlimmeres auftaucht, als das was davor kam. Was ich spannend finde ist, wie der Produzent den Cut in der Verfilmung zu „Flammender Zorn“ setzen wird. Bleiben wir mal gespannt! Auch, wenn mir das Buch so gut gefiel, möchte ich ihm trotzdem nur 4 Herzen von 5 Herzen geben, da mich einige Sachen doch gestört haben.

Rezension in einem Satz:

Rasant und spannend