Rezension: Finding Sky


Fantasy Zyklus:Die Macht der Seelen
  • 1.54/3

1.5/3
(2 Bewertungen)


  
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Zyklus:Die Macht der Seelen
Band:1
Verlag:DTV
Seitenanzahl:464
Jahr:2011
Originaltitel:Finding Sky
ISBN:978-3423760478
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Kinder
Das Auto fuhr davon und ließ das kleine Mädchen auf dem Parkplatz zurück. Es trug ein dünnes Baumwollhemdchen und Shorts. Zitternd vor Kälte setzte es sich hin und schlang seine Arme um die Beine, der Wind fuhr in sein helles blondes Haar, das so blass war wie eine Pusteblume. Du hältst die Klappe, Missgeburt, oder wir kommen zurück und machen dich fertig, hatten sie zu ihr gesagt. Sie wollte nicht, dass sie zurückkamen. (1. Kapitel)

Inhalt

Als die 16-jährige Sky vom kalten England in das noch viel kältere Colorado, Amerika zieht, hätte sie nie gedacht, dass sich ihr Leben in dem kleinen verschlafenen Städtchen Wrickenridge vollkommen umkrempelt. Sie schließt schnell Freundschaften, doch der kühle und aggressive Zed scheint ihr unnahbar. Als er und Sky sich jedoch wider Erwarten näher kommen, wird ihr schnell klar, dass sie sich lieber von ihm fern gehalten hätte. Denn Zed und seine Familie haben ein Geheimnis, das auch Sky in große Gefahren bringen könnte...


Rezension

von:
(31 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, als ich mir „Finding Sky“ vor ein paar Tagen gekauft hatte und habe mich auch dementsprechend schnell daran gemacht, es zu lesen. Leider wurde ich aber sehr enttäuscht. Ich hab mir mehr versprochen von dem Roman, als eine 0815-Liebesgeschichte und mehr scheint auch kaum in ihm drin zu stecken. Lediglich das Cover konnte mich vollends überzeugen. Es kommt kaum Spannung auf und ein Knistern oder Funken zwischen den beiden Hauptcharakteren, das den Leser irgendwie mitreißt, gibt es nicht. Denn während im ersten Viertel der Geschichte Zed, das Objekt der Begierde, noch irgendwie das gewisse Geheimnisvolle umgibt, wirkt er im restlichen Verlauf der Geschichte wie ein kleiner gezähmter Welpe, der es nicht lassen kann sich am Bein der Protagonistin zu reiben. Jegliches Interesse, das ich als weibliche Leserin an ihm hatte, war binnen weniger Seiten verpufft. Er wirkte sogar zwischenzeitig nervig. Jetzt zu Sky. Ja, was kann man zu Sky sagen? Sie ist da, wirkt jedoch weder sonderlich sympathisch noch unsympathisch. Sie ist halt einfach da. Punkt. Ende. Irgendeine Tiefe besitzt sie nicht. Ein Aspekt, der mich fast schon am meisten gestört hat, war, dass der Roman mich sehr an das englische Buch „Significance“ von Shelly Crane erinnert hat. Dabei möchte ich keinesfalls etwas unterstellen, es kam mir nur sehr oft vor, als hätte ich die Geschichte in einer anderen Version schon einmal gelesen. Da wären die beiden Hauptcharaktere, die durch ihre übernatürliche Herkunft Seelenverwandte sind. Diesen Seelenverwandten zu finden ist sehr schwierig, weswegen der Rest der Familie diesen noch nicht gefunden hat und die beiden vielleicht auch mit ein wenig Neid beäugt. Der weibliche Part dieser Seelenverwandschaft weiß nichts von ihrer übernatürlichen Herkunft. Die Familie, in der alle unterschiedliche Fähigkeiten haben. Das könnte ich noch viel weiter führen, aber ich belasse es hierbei. Dennoch, scheint mir der ganze Aspekt dieser übernatürlichen Herkunft in „Finding Sky“ mehr als schwammig. Man erfährt eigentlich gar nicht, was ein Savant eigentlich ist. Sky ist einfach einer. Zed auch, und seine Familie erst recht. Um Skys Vergangenheit und ihre eigentliche Herkunft vor ihrer Adoption wird im Verlauf der Handlung ein so großes Geheimnis und Tohuwabohu gemacht, dass ich am Ende bei der Auflösung wirklich sehr enttäuscht war, da diese eigentlich vollkommen unwichtig für die Geschichte war und vor allem unspektakulär. Lediglich Sky wird dadurch in ihren Gefühlen für Zed ein wenig verunsichert. Ein kleines Manko wäre des Weiteren noch, dass meine Ausgabe des Romans viele Tipp- oder auch Rechtschreibfehler enthielt. Aus „wie“ wurde „wir“ oder es fehlt ein Komma oder Anführungszeichen. Ich finde, das muss bei einem guten Lektorat nicht sein. Ich hab viel mehr von der Geschichte rund um Sky und Zed erwartet, wurde jedoch von der langweiligen und unberührenden Handlung enttäuscht. Es schien, als wäre die gesamte Handlung mit angezogener Handbremse voran geschritten. 2 Sterne gibt es für das schöne Cover und den netten Versuch eine berührende und spannende Liebesgeschichte zu schaffen. Die beiden Fortsetzungen, von denen die erste „Saving Phoenix“ schon erhältlich ist, werde ich nicht lesen.

Rezension in einem Satz:

Leider eine zu kitschige Jugendfantasy.



Rezension

von:
(41 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Trotz der teils negativen Rezensionen, die ich auf verschiedenen Seiten gelesen habe, muss ich sagen, dass mir die Geschichte gefallen hat. Sky, dessen echten Namen wir nie erfahren, ist ein gezeichnetes Mädchen, dass eine besondere Gabe hat: Sie kann die Aura der Menschen sehen. Ob sie lügen oder wütend sind, sie sieht es. Zed ist erst ein ziemlich arroganter Schnösel, aber als er merkt, was Sky für ihn ist, wird er netter, süßer und romantischer. Die Anfangsgeschichte ähnelt ‘Twilight’, jedoch wird Sky gut aufgenommen und findet gleich echte Freunde. Zed ist der Unnahbare, der mit keinem Mädchen aus der Stadt ausgeht, bis er Sky erkennt. Die sechs Brüder von Zed sowie seine Eltern sind gut ausgearbeitete Charaktere, die teilweise wirklich witzig, andererseits aber auch sehr ernst sein können. Und Skys Freunde, Tina und Zoe scheinen auch echt sehr loyale Charakter zu sein. Solche Freunde wünscht man sich :) Aufgrund der Spannung hatte ich das Buch in zwei Tagen durch. Der ‘Fortsetzungsband’ wird ‘Finding Phoenix’ heißen und im November 2012 erscheinen. Dort wird es eine neue Geschichte rund um das Mädchen Phoenix geben, die auf ihren Seelenspiegel treffen wird, den wir schon aus ‘Finding Sky’ kennen.

Rezension in einem Satz:

Die Geschichte von Sky und Zed ist wirklich sehr spannend, romantisch und witzig, absolut empfehlens- und lesenswert.