Rezension: Drei Wünsche hast du frei


Fantasy
  • 2.08/3

2.1/3
(3 Bewertungen)


  
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Zyklus:
Band:
Verlag:Knaur
Seitenanzahl:288
Jahr:2010
Originaltitel:
ISBN:978-3426283363
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Alles, was ich in der Shakespeare-Stunde heute gelernt habe, ist: Manchmal muss man sich in den falschen Menschen verlieben, um den richtigen Menschen zu finden. Eine nützlichere Lektion wäre gewesen: Manchmal liebt der richtige Mensch einen nicht wieder. Manchmal ist der richtige Mensch schwul. Und manchmal ist man selbst einfach nicht der richtige Mensch. Danke für absolut gar nichts, Shakespeare. (1. Kapitel)

Inhalt

Als Viola von ihrem Freund verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Gerade noch war sie verliebt und beliebt, nun ist sie nur noch die Ex vom coolsten Typ der Schule. Viola wünscht sich nichts mehr, als wieder glücklich zu werden – und beschwört so versehentlich einen Dschinn herbei. Er ist jung, er sieht gut aus… und er ist furchtbar schlecht gelaunt, denn er hält Menschen für ungemein nervtötend. Aber bevor er in seine Heimat zurückkehren kann, muss er Viola drei Wünsche erfüllen. Und das ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört…


Rezension

von:
(29 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

“Drei Wünsche hast du frei” wird vom PAN Verlag als flexibles Hardcover ausgeliefert. Es wirkt wie eine stabilere Version eines Taschenbuches, und kann somit auch gut mitgenommen werden. Das Cover ist schön gestaltet, ich mag die Verwirrungen, die die Ornamente schaffen, so als spiegelten sie Violas Innerstes wider. Im Inneren wurde jedes Kapitel schön gestaltet und mit Schriftarten und Ornamenten verziert. Wie ich auch schon in vielen andern Rezensionen gelesen habe, soll dieses Buch „süß“ sein und da muss ich zustimmen, denn die Story selber ist sehr klischeehaft, doch sie wird mit viel Gefühl erzählt. Außerdem mochte ich die Entwicklungen der Charaktere sehr. Man las nicht nur, wie sie an sich und ihren Problemen wuchsen, sondern man hatte das Gefühl, dies auch zwischen den Zeilen erkennen zu können. Viola und der Dschinn sind hierbei die beiden, die einen großen Schritt nach vorne wagen. Über einige Situationen im Buch musste ich sehr lachen, auch teilweise, als ein Wunsch versehentlich Violas Lippen verließ. Details zur Welt der Dschinn werden sehr schön erzählt und auch erklärt. Jackson Pearce hatte hier wohl eine komplette Welt in ihrem Kopf entstehen lassen, die faszinierend und – wie ich finde – beängstigend zugleich ist. Sie erzählt von der Strafe, die die Dschinn schon seit Jahren “absitzen” und wie der Dschinn sich der Tragweite dieser Strafe immer mehr bewusst wird.

Rezension in einem Satz:

Und auch, wenn hier eine recht unspektakulär wirkende Geschichte vorliegt, sollte man das Buch nicht verschmähen, wenn man die Möglichkeit hat, es zu lesen. Das einzige, was ich als sehr störend empfand, war die Übersetzung. Statt “Ja” wurde hier ständig das Wort “Yeah” benutzt. Und dieses taucht dadurch leider sehr häufig auf. Es war vor allem zwischen dem leichten Schreibstil, der einen das Buch verschlingen lässt, doch sehr nervend.



Rezension

von:
(42 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

“Wer bist du?”, flüstert sie. “Ich habe keinen Namen”, antworte ich. “Aber können wir die Förmlichkeiten überspringen und das hier beschleunigen?” “Was beschleunigen?” “Das mit den Wünschen. Ich bin hier, um dir drei zu erfüllen.” Seit der Trennung von ihrem Freund Lawrence fühlt Viola sich wie zerbrochen. Zwar tut Lawrence als ihr immer noch bester Freund alles dafür, dass sie glücklich ist, doch Viola fühlt sich trotz aller Bemühungen nirgendwo zugehörig. Der Wunsch nach Zugehörigkeit ist so stark, dass Viola damit unbewusst einen Dschinn heraufbeschwört, der da ist, um ihr drei Wünsche zu gewähren. Doch das mit dem Wünschen ist gar nicht so einfach wie es klingt. Das Buch habe ich als Wanderbuch erhalten und es innerhalb eines Tages durchgelesen. Was aber nicht unbedingt so positiv ist, wie es vielleicht anfangs klingt. Zum einen ist das Buch relativ dünn mit 288 Seiten, aber vor allem lag es in diesem Fall am Schreibstil. Ich hatte beim Lesen permanent das Gefühl, dass die Autorin die Geschichte möglichst schnell voran treiben wollte. Generell bin ich zwar eine schnelle Leserin aber hier habe ich richtig gemerkt, wie ich das Gefühl bekam, das Buch nur so dahinrasend zu lesen und das obwohl ich in meinem normalen Tempo gelesen habe. Das war sehr störend, denn die Geschichte selber ist schön ausgedacht. Leider finde ich die Charaktere auch nicht sehr gut ausgearbeitet, sondern es wirkt alles irgendwie oberflächlich und, wie schon erwähnt, vor allem schnell. Das trübt das Lesevergnügen doch leider sehr.

Rezension in einem Satz:

Durch dieses Vorantreiben der Geschichte in einem rasenden Tempo und die eher oberflächlichen Charaktere finde ich das Buch zwar in Ordnung aber leider nichts Besonderes.



Rezension

von:
(41 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Eine wunderschöne Geschichte. Selten habe ich ein Buch gelesen, das so viel Emotion rüber bringt und auch beim Lesen auslösen konnte. Viona ruft unbewusst einen Dschinn herbei, der ihr 3 Wünsche erfüllen muss. Einfacher gesagt als getan, Viona will sich nichts wünschen, aber dann kann der Dschinn nicht nach Hause zurück. So verbringen die beiden einige Zeit miteinander und lernen sich kennen. Depressionen, Liebe, Freundschaft und der Weg zu sich selbst... Die Idee zum Buch ist einfach super und auch fantastisch umgesetzt. Da jeder sicher schonmal in einer ähnlichen Situation wie Viola war und sich unvollständig gefühlt hat, kann man sich super in die Story einfühlen. Alle drei Hauptcharaktere waren mir total sympatisch und so beschrieben, dass man wirklich das Gefühl bekommt, sie zu kennen. Das Buch hat zwar relativ wenig Seiten, aber die Story ist rund und abgeschossen. Es lässt sich flüssig lesen und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich war richtig traurig, als ich auf der letzen Seite angekommen war, dass es nicht mehr weiter geht.

Rezension in einem Satz:

Selten habe ich ein Buch gelesen, das so viel Emotion rüber bringt und auch beim Lesen auslösen konnte.