Rezension: Die Hetzjagd


Fantasy Zyklus:Die Chronik des Eisernen Druiden
  • 2.25/3

2.2/3
(3 Bewertungen)


  
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Zyklus:Die Chronik des Eisernen Druiden
Band:1
Verlag:Klett-Cotta
Seitenanzahl:345
Jahr:2013
Originaltitel:The Iron Druid's Chronicles 1 Hounded
ISBN:9783608939316
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Für den Alltagsgebrauch nutzte ich den klassischen griechisch-lateinischen Vornamen Atticus. Doch ein vermeintlich einundzwanzigjähriger O'Sullivan, der einen okkulten Buchladen betrieb und extrem seltene Bücher verkaufte, von denen er eigentlich nichts hätte wissen dürfen, das reichte dem Feenvolk an Information, um mich aufzuspüren. S.11

Inhalt

Der letzte lebende Druide – von keltischen Göttern gejagt Der junge Ire Atticus hat sich mit seinem Wolfshund Oberon im Südwesten der USA niedergelassen. Er betreibt eine Buchhandlung mit okkulten Schriften und verkauft allerlei magischen Krimskrams. An Arizona schätzt er vor allem »die geringe Götterdichte und die fast vollständige Abwesenheit von Feen.« Ein verhängnisvoller Irrtum … Atticus O’Sullivan führt ein scheinbar friedliches Dasein in Arizona. In seinem Laden bekommt man alles, was man eben so brauchen kann. Nachbarn und Kunden halten ihn für einen netten, tätowierten jungen Mann. Tatsächlich ist Atticus aber nicht 21, sondern über 2 100 Jahre alt: Er ist der letzte lebende Druide. Seine übermenschlichen Kräfte zieht er direkt aus der Erde und außerdem besitzt er ein unsagbar scharfes magisches Schwert namens Fragarach. Zu Atticus’ Unglück aber ist eine überaus erzürnte keltische Gottheit hinter genau diesem Schwert her. Und sie hat es auf Atticus’ Leben abgesehen …


Rezension

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(73 Rezensionen)
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Spannung:
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Fazit

Wir haben hier den 2100 Jahre alten Druiden Atticus, mit echtem Namen Siodhacchan Ó Suileahbháin, der vor vielen Jahrhunderten im Krieg in den Besitz eines äußerst mächtigen Schwertes gelangte: Monanann Mac Lirs, auch Fragarach der Antwortgeber genannt. Und dieser Schwert ist der Verursacher von vielen Problemen. Obwohl Atticus extra nach Arizona gezogen ist, eben wegen der geringen Götterdichte dort, bringt ihm das nicht viel, denn nach und nach statten ihm immer mehr Gottheiten einen Besuch ab. Außerdem gibt es dann noch den ortsansässige Hexenzirkel, der ihm zu schaffen macht - sowie grundsätzlich alle Hexen. Immerhin hat er Oberon, seinen Wolfshund, dem er mühsam die Menschensprache beigebracht hat, seine Anwälte (Werwolf und Vampir) sowie seine Nachbarin, eine irische Witwe mit viel Humor und Gelassenheit, an seiner Seite, denn die Gottheiten aus Tir na Nog sind in dieser Hinsicht eher nicht so zuverlässig. Außerdem gibt es da ja noch sein kleines Problem: die unendliche Liebe zum weiblichen Geschlecht, dem er einfach nicht widerstehen kann. Nebenbei ist er auch noch selbstironisch, sarkastisch und vor allen Dingen paranoid. Atticus ist ein Charakter, den man einfach mögen muss. Er hat eine absolut trockene Sicht auf die Welt, in der er lebt und auch sein Faible für die Göttinnen, die ihm immer mal wieder Besuche abstatten, ist äußerst amüsant. Nichtsdestotrotz ist er ein sehr vorsichtiger und aufmerksamer Mensch, der - nach 2100 Lebensjahren kein Wunder - seine Mitmenschen und Mithexen und Mitmythischewesen sehr gut einschätzen kann. Und trotz seiner Abneigungen gegen gewissen Gruppen lässt er sich dennoch auf sie ein und versucht zumindest, ein friedliches Nebeneinander, wenn auch nicht Miteinander, zu erzielen. Oberon, sein Hund, trägt auch dazu bei, die Komik des Romans zu unterstützen, denn Oberon hat zwar für einen Hund eine außergewöhnliche Bildung, die aber trotz allem begrenzt ist und so für lustige Kommentare sorgt. Insgesamt sind die Charaktere einfach fantastisch gestaltet und jeder hat seine sympathischen Momente. Die Geschichte an sich finde ich gut durchdacht, nur muss ich sagen, dass Aenghus Óg direkt einer der wenigen Charaktere ist, die nicht zur vollen Geltung kommen, und die überstürzt abgehandelt werden. Ich hätte mir die Begegnung zwischen ihm und Atticus ruhig etwas länger und auch... ja, anders, gewünscht. Fazit Kevin Hearne hat für mich hier ein Buch geschrieben, welches einen schmalen Grad zwischen Humor und Kämpfen mit Blut und Gewalt beschreitet. Sein Schreibstil ist locker und leicht, und man weiß auch nach ein paar Seiten, dass man hier nicht unbedingt schwere Literatur vor sich liegen hat. Aber es ist diese Leichtigkeit, mit der Atticus mit all den Hürden und Gefahren und Schwierigkeiten umgeht, die mir persönlich an diesem Buch gefallen. Noch dazu finde ich es schön, mal etwas über die keltische Götterwelt zu lesen - eine Abwechslung, die mir sehr zusagt.

Rezension in einem Satz:

Ein Buch, das durch seine Charaktere, seine Leichtheit und den Humor besticht.



Rezension

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Fazit

Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht, dies spricht eindeutig für eine interessante, spannende Story. Klar, die Story besitzt nicht den Tiefgang anderer Werke, aber es handelt sich bei dem Buch um humoristische Urban-Fantasy, sodass das Buch ein leichter Lesespass sein soll. Die Personen waren meiner Meinung passend zum Buch und besonders die Witwe MacDonagh und der Wolfshund Oberon haben mich wiederholt zum Lachen gebracht. Der lockere Schreibstil passt ebenfalls in die Handlung und sorgt für einen angenehmen Lesefluss. Für mich ist Kevin Hearnes Buch perfekt, um beim Lesen abzuschalten und ich werde den weiteren Verlauf von Atticus Geschichte verfolgen, vermutlich jedoch auf Englisch, weil dort bereits die ersten 5 Bücher veröffentlicht sind und das 6. im Sommer erscheinen wird. Einziger negativer Punkt: Mir fehlt zum Schluss ein Überblick über die keltischen Figuren, da ich doch gerne mehr über die Morrigan etc. erfahren hätte. Alles in allem bin ich mit dem Buch sehr zufrieden und kann es jedem empfehlen, der gerne humoristische Fantasy liest.

Rezension in einem Satz:

Lockere, witzige Urban-Fantasy, die man nicht mehr aus der Hand legen kann.



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Das Buch ist wirklich gut durch gedacht und man wird mit allen möglichen Fantasy-Wesen voll gebombt, was man selten in so einer Art erlebt. Wenn man aufmerksam liest, findet man schnell Bezüge zu Star Wars, Alice im Wunderland, Frankenstein, um nur mal ein paar zu nennen. Zudem tauchen nicht nur keltische Götter, wie man es erwartet, sondern auch andere Götter oder Sagengestalten auf. Was mir besonders gut gefallen hat, ist Oberon, Atticus' Hund, mit dem er sich telepathisch verständigen kann und die Gespräche zwischen den beiden sind immer so süß und herzlich, sie sind genau so, wie man es sich vorstellen kann, wenn man sich mit einem Hund unterhalten könnte. Es wird in dem Band noch sehr wenig über Atticus Vergangenheit erwähnt, was ich persönlich schade, aber nicht schlimm, finde, da noch weitere Bücher geplant sind. Auf die ich mich schon sehr freue.

Rezension in einem Satz:

Also, wie man sieht ein wirklich „Bunter Mix“, der Spaß beim Lesen macht. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Auch eine super Empfehlung für MÄNNLICHE Leser, mein Vater, der selten liest, hat es auch verschlungen.