Rezension: Die Gabe


Fantasy Zyklus:Das Juwel
  • 2.67/3

2.7/3
(1 Bewertung)


  
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Zyklus:Das Juwel
Band:1
Verlag:FJB
Seitenanzahl:448
Jahr:
Originaltitel:The Juwel
ISBN:
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Heute ist mein letzter Tag als Violet Lasting. (...) Der Bademantel gehörte zu den wenigen Habseligkeiten, die mir in Southgate nicht abgenommen wurden. Ich konnte von Glück sagen, überhaupt so viel mitnehmen zu dürfen. Die anderen drei Verwahranstalten sind deutlich strenger; in Northgate ist überhaupt nichts erlaubt. (1. Kapitel)

Inhalt

Violet lebt in Armut, aber sie hat eine besondere Gabe. Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist … Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken. Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen? Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel. Dieser überwältigende Fantasyroman entführt uns in eine Welt voller Glanz und voller Dunkelheit. Eine Welt, in der eine Gabe ein Fluch sein kann.


Rezension

von:
(46 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Der Verlag Fischer FJB hat mir dieses Prachtexemplar als Überraschung zugeschickt. Das Cover ist unglaublich, weswegen ich es unbedingt mal erwähnen muss. Das Kleid von Violet auf dem Cover ist mit Glitzerpartikeln besetzt, weswegen diese also erhaben sind. Irgendwie schön, auch wenn rosa/lila/pink nicht ganz so meine Farben sind. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es indirekt um Menschenhandel geht, auch wenn es so nicht genannt wird. Die Töchter werden den Familien aus dem Sumpf entrissen und wachsen woanders auf. Dort erlernen sie alles Wichtige, vor allem die Auspizien zu perfektionieren. Bei den Auspizien werden Gegenstände oder Ähnliches verändert in alles, was man sich so vorstellen kann. Irgendwann werden sie dann ersteigert auf einer Auktion. Tja und somit sind wir beim Menschenhandel angekommen. Die Versklavung der Mädchen steht in „Das Juwel – Die Gabe“ unter einem großen Stern und wird mehr und mehr ausgebaut, sodass ich irgendwann das Gefühl hatte in dieser Person zu stecken. So indirekt wie das hier gemacht wird, entsteht eine tolle Story unter anderem noch durch die vielfältigen Charaktere. Die Autorin Amy Ewing hat hier ganze Arbeit geleistet, vor allem weil die Charaktere so dermaßen verschieden sind. Genau wie im richtigen Leben. Als dann aufeinmal die Liebe vorbeikam, was mir irgendwie klar war, wars dann vorbei. Diese Liebe war vorhersehbar und war einfach nur nervig und pubertär. Ein Glück stand diese nicht im Hauptfokus, ansonsten wär ich wohl dauerhaft durchgedreht. Amy Ewings Buch „Das Juwel – Die Gabe“ ist definitiv eine Empfehlung von mir, auch wenn vielleicht die Liebe nicht gerade bombastisch war. Wenn man also ein authentisches Buch mit einem echt krassen Thema wie des Menschenhandels und der Versklavung lesen möchte und das in einer phantastischen Welt, dann auf jeden Fall „Das Juwel – Die Gabe“!

Rezension in einem Satz:

Das Thema "Menschenhandel" in eine solche Hülle zu stecken, ist genial!