Rezension: Die Zwölf


Fantasy Zyklus:Passage Trilogie
  • 2.42/3

2.4/3
(2 Bewertungen)


  
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Zyklus:Passage Trilogie
Band:2
Verlag:Goldmann
Seitenanzahl:832
Jahr:2013
Originaltitel:The Twelve
ISBN:9783442311798
Perspektive:Er- sowie Ich-Erzähler
Altersempfehlung:Erwachsene
Später, nach Abendbrot und Gebet, nach dem Baden, wenn es Badeabend war, und nach den letzten Verhandlungen über den Abschluss des Tages (Bitte, Schwester, können wir nicht noch ein bisschen länger aufbleiben? Bitte, nur noch eine Geschichte?), wenn die Kinder endlich eingeschlafen waren und alles sehr still war, betrachtete Amy sie in ihren Betten. Das verstieß gegen keine Regel; die Schwestern waren an ihre nächtlichen Wanderungen gewöhnt. Wie ein Geist huschte sie von einem stillen Zimmer zum anderen und wehte zwischen den Reihen der Betten auf und ab, in denen die Kinder selig schliefen. Die Ältesten waren dreizehn, bereit zum Schritt ins Erwachsenenalter, die Jüngsten noch Babys. Jedes hatte seine Geschichte, und sie war immer traurig. (1. Kapitel)

Inhalt

Die Zwölf bedrohen die Welt - und nur Amy kann sie besiegen Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie auserwählt für ein geheimes Experiment. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und ihre Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden …


Rezension

von:
(14 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Mit Spannung habe ich den 2. Band erwartet und ich wurde nicht enttäuscht! Nun, keine einfache Kost, allein schon durch das Gewicht des Buches. Und auch der Inhalt liegt manchmal schwer im Magen. Ich bin eigentlich kein Fan von blutigen Horrorszenarien, aber bei Justin Cronin muss ich immer weiter lesen. Wir begeben uns wieder auf eine Irrfahrt durch die Zeit, mal im Jahre Null kurz nach Ausbruch der Virals, mal bei den uns aus Teil 1 bekannten Protagonisten 97 Jahre nach der Vernichtung. Durch diese Zeitsprünge ist es nicht leicht, den Überblick bei all den Personen zu halten, aber zum Glück gibt es ja ein Personenregister nach Jahren sortiert! Auch „Der Übergang“ muss man nicht unbedingt noch einmal lesen. Zu Beginn steht eine kleine „Bibel“, „Das Buch der Zwölf“ genannt, welches die wichtigsten Ereignisse zusammenfasst. Der Einstieg fiel mir erst etwas schwer, da ich mich an den Schreibstil von Cronin gewöhnen musste. Recht verschachtelte lange Sätze, nicht so mein Fall, aber nach 100 Seiten war ich wieder drin im Geschehen. Wir bekommen die verschiedensten Geschichten erzählt, welche sich langsam zu einem Ganzen entwickeln. Da sind die Überlebenden aus dem Jahre Null, welche die Wandlung der Welt noch nicht ganz wahr haben wollen, die Schicksale der verbliebenden Personen aus Band 1 und eine neue Bedrohung! Gerade diese verschiedenen Szenen haben mich zum Weiterlesen animiert. Ich wollte wissen, wie alles zusammen hängt! Am Ende ging es dann Schlag auf Schlag und ich hätte mir noch ein paar Seiten mit Erklärungen gewünscht, aber, nun gut, es gibt ja noch einen dritten Teil…

Rezension in einem Satz:

Eine gelungene Fortsetzung und für alle Fans von „Der Übergang" ein absolutes Muss!



Rezension

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(2 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
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Fazit

Das Cover von 'Die Zwölf' gefällt mir sehr gut und passt perfekt, da im Buch auch die Sonnenfinsternis eine Rolle spielt. Im zweiten Band der Trilogie steht Amy, das Mädchen von Nirgendwo, wieder vor einer neuen Aufgabe. Nur sie kann Die Zwölf, zwölf ehemalige Kriminelle die nun mächtige Virals sind, bekämpfen, doch etwas stimmt mit dem Mädchen nicht. Ihre Kräfte scheinen immer mehr zu schwinden und sie scheint sich zu wandeln. Die tot geglaubte Sara lebt im Homeland und verrichtet schwere Sklavenarbeit während Hollis um sie trauert. Alicia, führt ihren Kampf gegen die Virals alleine weiter und zieht im Alleingang durchs Land bis sie durch Zufall wieder auf Peter trifft, der einen Plan entwickelt, um Die Zwölf mithilfe von Amy auszuschalten. Die Zeit wird angegeben mit "nach" und "vor" Virals, man erlebt wie Menschen auf den Ausbruch der zombie-vampirartigen Virals reagierten und wie sie reagierten, als sie merkten, dass sie einige der wenigen Überlebenden sind. Genauso wie im ersten Band erzählt der Autor sehr viele Geschichten aus verschiedenen Prespektiven gleichzeitig und wechselt immer hin und her. Deswegen gibt es unheimlichen viele Protagonisten, doch gerade das ist es, das mich an Justin Cronin's Bücher so begeistert: Er erfindet so viele Protagonisten aber jeder davon ist einzigartig, hat einen Charakter, seine Ecken und Kanten, man kann sie verstehen, sie lieben und hassen. Amy ist diejenige, die mich schon immer am meisten begeistert hat, besonders da man ihre Veränderung vom Anfang des ersten Band bis zu diesem Buch sehr gut sieht, wie aus einem Mädchen eine junge weise Frau wird. Ihre Kraft und Autorität kann man praktisch durch die Seiten spüren sowie ihr großes Herz mit dem sie so viel mehr fühlt als andere. Besonders gut hat mir in diesem Buch gefallen, dass ich teilweise so in der Geschichte war, dass ich an Stellen wirklich weinen musste, weil es mich so berührt hat. In solchem Momenten hat man wieder gemerkt, wie verbunden man mit den Charaktern ist. Trotz der 800 Seiten war es viel zu schnell zu Ende, obwohl das immer so ist bei Büchern die einen fesseln. Der Autor hat auch immer wieder versucht mit schnellen Sprüngen zwischen den Prespektiven der Erzählung Spannung aufzubauen - was wirklich gelungen ist! Teilweise brach er die Erzählung so ab das man es kaum erwarten konnte umzublättern und in die Geschichte der Person weiter zu verfolgen. Was mir in diesem Buch sehr stark aufgefallen ist, waren die vielen Explosionen die es im ersten Band nicht gab, obwohl es dafür im ersten,soweit ich mich errinere, etwas blutiger zu ging, wobei es auch im zweiten Band zu vielen Kämpfen und Zerstörungsszenen kam. Ebenso sehr postiv fiel mir auf, dass diesmal auch der Glauben etwas mehr in den Vordergrund gestiegen ist, wie auch die Freundschaft und der Zusammenhalt, der in diesem Buch unglaublich wichtig ist,auch immer sehr schön dargestellt wird, als Beispiel der große Kampf gegen Die Zwölf, den die Freunde und die Rebellionsgruppe gemeinsam antreten. Fazit: Fantastische Fortsetztung, man verschwindet praktisch in der Handlung und besonders begeistert haben mich wieder die einzigartigen Charakter. Wenn ihr die Passagen -Trilogie noch nicht kennt, dann empfehle ich euch auch 'Der Übergang' zu lesen, es lohnt sich wirklich. Ich liebe die Reihe und freue mich schon jetzt auf den letzten Band.

Rezension in einem Satz:

Fantastische Fortsetzung!