Rezension: Die Schattensurfer


Fantasy
  • 1.75/3

1.8/3
(2 Bewertungen)


  
Buchdaten anzeigen ↓
Zyklus:
Band:
Verlag: Lomoco Publishing
Seitenanzahl:460
Jahr:2013
Originaltitel:
ISBN: B00GSF6NUW
Perspektive:Er Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Luan drückte sich ganz dicht an die Stahlsäule, die das gewölbte Vordach hielt. Es war verboten, nachts hier draußen herumzulungern, wie es Mama Berta wohl genannt hätte. Die nasse Betonzufahrt glitzerte abwechselnd rot und blau. Die blinkende Neonschrift des Vordachs spiegelte sich auf dem Boden: Häppy Kidz. Sein ganzes Leben lang, jeden Tag, musste Luan diesen lächerlichen Schriftzug sehen. Aber selten war er glücklich. Wie sollte er auch? Er war in diesem Heim aufgewachsen. Seine Eltern kannte er nicht einmal. (1. Kapitel)

Inhalt

Die Schattensurfer – ein Jugendroman über Geheimnisse in einer vernetzten Welt. Die vierzehnjährige Sansibar möchte endlich im Netzwerk von RUHL aufgenommen werden. Alle wollen aufgenommen werden. Ihre beste Freundin gehört längst dazu. Sansibar lernt wie besessen für die Aufnahmeprüfung. Sie ist bereit, alle Gedanken mit dem mächtigen Netzwerk zu teilen. Nur die einzige Erinnerung an ihre verschwundene Mutter will sie für sich alleine behalten. Computergenie Luan hat nur ein Ziel, Programmierer zu werden. Doch mit einem Diebstahl ruiniert er seine ganze Zukunft und muss fliehen. Sansibar will Luan helfen, oder sind es nur seine tintenblauen Augen, die sie süß findet? Auf jeden Fall hat sie Luan noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen, aber genau das behauptet Luan. Die beiden haben keine Zeit die Sache zu klären und Luan ist überzeugt, dass Sansibar ihn verraten hat. Da macht Kalawesi, der Besitzer eines Vergnügunsparks, Luan ein unglaubliches Angebot.


Rezension

von:
(75 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Eine Welt, die von einem großen Computer gesteuert wird, alle Menschen tragen ein Stirnband mit einem Kristall, die Gedanken jedes einzelnen gehen an den Zentralcomputer. Bewacht von Sipos, die mit Waffen bereitstehen und Störenfriede oder Rebellen zur Ruhe bringen, sie landen in einer Klinik und bekommen ein Pulver, dass alle Gedanken auslöscht und sie komplett in das System einschleust. Am Rande der Stadt und durch eine hohe Betonmauer getrennt leben ein paar Rebellen, die sich der computergesteuerten Welt enziehen konnten. Darunter auch die Mutter von Sansibar. Sansibar geht noch zur Schule und soll zur Prüfung um auch diesen Kristall zu bekommen, von Ihrer Mutter weiß sie nicht mehr viel, als sie zu den Rebellen wechselte war Sansibar noch zu klein. Doch Sansibar lehnt sich gegen das System und flieht und trifft auf Luan, der ebenfalls vor dem System flieht. ..... Eine spannende Geschichte mit sehr vielen schönen Ideen, da gibt es zum Beispiel einen unbeschreiblichen Freizeitpark in dem sich die Leute entspannen.....aber ich möchte auch nicht zu viel verraten. Also ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, alles konnte ich mir nicht vorstellen, dazu hat meine Fantasie nicht immer ausgereicht, aber begeistert haben mich die vielen Idenn allemal!

Rezension in einem Satz:

Ein Zukunftsabenteuer



Rezension

von:
(1 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Inhalt: Eine Stadt, getrennt durch eine dunkle Mauer. Auf der einen Seite herrscht RUHL – eine mächtige Gemeinschaft, welche die Gedanken und Handlungen der Menschen kontrolliert. Überwacht wird das ganze durch einen Kristall (je dunkler ein Kristall ist, umso hilfreicher ist diese Person für die Gemeinschaft), den jeder Einwohner der Stadt sichtbar tragen muss. Auf der anderen Seite der Mauer sieht alles anders aus, allerdings weiß kaum jemand, dass es noch ein Leben dahinter gibt … Schreibstil: Der Schreibstil von Hubert Wiest ist gewöhnungsbedürftig. Das Buch liest sich zwar schnell, aber durch Logikfehler, stark personifizierte Gegenstände und falsche Stilmittel ist die Geschichte, meiner Meinung nach, nicht unbedingt für Kinder / Jugendliche geeignet. Der Ausdruck ist gewählt und die Spannung kann auch gehalten werden. Ich würde daher empfehlen vor dem Kauf die Leseprobe zu lesen und dann zu entscheiden ob das Buch etwas für den eigenen Nachwuchs ist. Charaktere: Luan, der 15-jährige Computerfreak, wächst in einem Kinderheim auf und wird kurz vor seiner Kristallprüfung herausgeworfen. Die Kristallprüfung ist in der Welt von RUHL elementar wichtig, denn: Wer keine Prüfung ablegt, erhält keinen Kristall, ist damit kein Mitglied der Gesellschaft und muss ins Korrekturhaus. Luan versucht alles um sich irgendwie durchzuschlagen und begegnet im Freizeitpark einem Mann, der ihm verspricht zu helfen … Luan kann alles. Er knackt zu schnell sämtliche Systeme und kommt immer aus jeder Situation heraus. Natürlich sollte er dies als Protagonist, aber nicht so schnell, es war zu einfach und Luan zu mächtig. Zu Beginn im Kinderheim, kam er mir so jung und unschuldig vor und später wirkte er zu stark und nicht seinem alter entsprechend. Sansibar, die 14-jährige Schülerin, ist ganz erpicht ihre Kristallprüfung zu bestehen. Ihre Freundin trägt bereits einen Kristall und freut sich über jede noch so kleine Farbveränderung. Sansibar lernt und gibt sich alle Mühe, aber als es dann soweit ist, ist sie unsicher. Denn der Kristall nimmt alle ihre Gedanken auf und leitet sie an RUHL. Sansibar möchte ihre Gedanken teilen und sie RUHL zur Verfügung stellen, aber eben nicht alle… Sansibar hinterfragt und überlegt. Sie handelt rational und ihrem Alter entsprechend. Sie zeigt, dass psychischer Stress eine gefährliche Waffe ist. Die 14-jährige hat schlimme Erlebnisse durchgestanden und ihr Unterbewusstsein hat diese Dinge verdrängt, erst durch erneuten Stress treten alte Wunden wieder hervor und zeigen, wie verwundbar der menschliche Körper doch ist. Andere Charaktere im Buch handeln nicht immer verständlich, so konnte ich Verhaltensweisen nicht immer nachvollziehen geschweige denn Verstehen. Entweder ich bin mit meinen 29 Jahren zu alt für ein Jugendbuch oder ich denke zu viel. Cover: Das Cover gefällt mir gut. Ein Junge, der auf einem Schatten am Rande der Stadt surft. Fazit: Ein Buch für Kinder und Jugendliche (Zielgruppe: 11- bis 15-jährige), welches mit einer großen Spannungskurve, aber leider auch mit viel sprachlicher Fantasie des Autors bestückt ist. Mir persönlich waren die sprachlichen Mittel und Logikfehler ein Dorn im Auge obwohl das Buch Potential hat und die erste Hälfte wirklich spannend geschrieben war. Ich vergebe hier 3 Sterne, denn Schattensurfer ist definitiv ausbaufähig.

Rezension in einem Satz:

Da kann noch sehr viel rausgeholt werden