Rezension: Die Känguru Chroniken


Fantasy Zyklus:Känguru Chroniken
  • 1.40/3

1.4/3
(3 Bewertungen)


  
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Zyklus:Känguru Chroniken
Band:1
Verlag:Ullstein
Seitenanzahl:272
Jahr:2009
Originaltitel:Die Känguru Chroniken
ISBN:978-3548372570
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Ich nicke, gehe in die Küche und komme mit einem Salzstreuer wieder. »Vielen Dank! Wenn Sie vielleicht noch ein wenig Milch und Mehl hätten…« Ich nicke und gehe in die Küche. Das Känguru nimmt alles, bedankt sich und geht. Zwei Minuten später klingelt es wieder. Ich öffne und halte dem Känguru Pfanne und Öl hin. »Danke«, sagt das Känguru. »Wenn Sie vielleicht noch einen Schneebesen hätten oder ein Rührgerät…« Ich nicke und gehe los. »Und vielleicht eine Schüssel zum Mixen?«, ruft mir das Känguru hinterher. Zehn Minuten später klingelt es wieder. »Kein Herd…«, sagt das Känguru nur. Ich nicke und gebe den Weg frei. (1. Kapitel)

Inhalt

»Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet...


Rezension

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(280 Rezensionen)
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Fazit

Auch wenn das Hörbuch besser ist - diese Buch ist nicht zu verachten. Es geht um ein vorlautes Känguru mit mehr als nur einer Macke (beispielsweise dem... ähm... freizügig ausgelegten Kommunismus). Dabei wird ganz nebenbei die Gesellschaft ein wenig - niemals aber bösartig - auf die Schippe genommen. Absurd, komisch - und trotzdem nicht überzogen. Es ist immer mal wieder lustig, eine kleine Geschichte vom Känguru zu lesen. Um es in einem durch zu lesen, ist das Buch vielleicht nicht geschaffen, aber gerade für Gelegenheitsleser oder solche, die ein Kapitel (die da nicht so lang sind) mal dann und wann lesen und dafür nicht nochmal alles lesen wollen, damit sie wieder mitkommen - perfekt. Gerade in Portiönchen genossen ist es herrlich. (Und ich würde trotzdem eher zum Kauf des Hörbuchs raten. Das ist durch die Intonation des Autors noch lustiger.)

Rezension in einem Satz:

Komisch - aber auf positive Art.



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Fazit

Marc-Uwe Kling erzählt in diesem Buch von einer Wohngemeinschaft zwischen einem Berliner Kleinkünstler (ihm selbst) und einem kommunistischen sprechenden Känguru. Leider wurde beim Lesen nicht klar, ob es ihm misslang eine bissige Persiflage auf den Kommunismus zu kreieren oder er ihn schlicht nicht verstanden hat. Die Idee einer Wohngemeinschaft und gemeinsamer Unternehmungen mit einem Känguru ist brilliant absurd und bietet viele Gelegenheiten zur Situationskomik, wenn das Känguru Dinge tut und an Stellen tritt, an denen man völlig selbstverständlich einen Menschen erwartet. Diese Gelegenheiten verpasst der Autor regelmäßig und findet nur wenige Stellen um die Verwirrung der Beteiligten subtil zu einer Pointe zu führen. Wenn er es schafft, dann allerdings brilliant und mit sehr viel Charme. Die lichten Momente des Buches! Die Handlung des Buches spielt in Berlin und Kling baut an vielen Stellen geografische und historische Witze über die Stadt ein, die größtenteils für Berliner nicht lustig sind und von Nichtberlinern nicht verstanden werden. Alles in allem ein netter Versuch und als Bühnenprogramm sicherlich ein kurzweiliger Abend, als Buch aber gänzlich verfehlt.

Rezension in einem Satz:

Merklich von einem Comedian geschrieben, nicht von einem Autor



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Eine Bekannte meinte, du musst unbedingt die Känguru Chroniken lesen, die wären so lustig und ich verstand nur Bahnhof: was sollte ich lesen? Gut, dann habe ich mir den ersten Band geschnappt und habe mit dem Lesen des Buches begonnen und hier sollte eine Warnung ausgesprochen werden, dieses Buch sollte man nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln lesen, da man sonst echt auf auffällt (und das eigene Kind sich weigert in unmittelbarere Nähe zuspitzen) aber warum ist das Buch so lustig wie es ist? Der Erzähler und das Känguru geraten immer wieder in Situationen in der normale Bürger sonst nicht erlebt oder sie diskutieren über außergewöhnliches. Dieses Buch ist dünn und man viel Spass beim Lesen und ich warte sehnsüchtig auf den dritten und letzten Band.

Rezension in einem Satz:

Super lustig und daher lesenswert