Rezension: BETA


Fantasy Zyklus:Ananda
  • 1.55/3

1.6/3
(5 Bewertungen)


  
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Zyklus:Ananda
Band:1
Verlag:cbt
Seitenanzahl:416
Jahr:2013
Originaltitel:Ananda Series 1: Beta
ISBN:9783570161647
Perspektive:Ich Erzähler
Altersempfehlung:Jugend & Erwachsene
Sie will mich kaufen. Eine elegante Dame ist in unsere Boutique auf der Insel gekommen, angeblich weil sie ein Strickjäckchen sucht, das sie sich abends auf der Terrasse um die Schultern legen kann, aber sie kann die Augen nicht von mir lassen. Sie trägt einen Hosenanzug aus fließender cremeweißer Seide, der ihr auf den Leib geschneidert ist. Überall glitzern Diamanten. Ihre Figur hat die Maße eines Models, wohlgeformter Busen, Wespentaille. (1. Kapitel)

Inhalt

Elysia ist eine Beta, ein geklonter Teenager, ein noch nicht komplett ausgereifter Versuch, geschaffen um den Menschen auf der Luxus-Insel Demesne zu dienen. Klone haben keinen eigenen Willen, keine Gefühle, keine Empfindungen und Bedürfnisse. Nur ein implantierter Chip versorgt sie mit Informationen über die Gepflogenheiten, Emotionen und Gesten der Menschen. Als Elysia von der selbstsüchtigen Mrs. Bratton entdeckt wird, ist schnell klar, das diese den exquisiten Klon besitzen muss, nicht nur, weil sie dann die erste Teen-Beta-Besitzerin der Insel wäre, sondern auch, weil ihr Elysia als Tochterersatz und den Kindern Ivan und Liesel als Schwester und Trainingspartnerin dienen könnte. Im Haus der Brattons wird Elysia schnell bewusst, das sie nicht wie die anderen Klone ist, die für die Brattons arbeiten. Elysia entwickelt Gefühle, hat Spaß, kann schmecken. Sie erinnert sich bruchstückhaft an das Leben ihrer First, immer dann wenn sie mit Wasser in Berührung kommt. Und sie verliebt sich, in Ivans geheimnisvollen Kumpel Tahir. Doch ein Klon mit Gefühlen, ist ein "defekter" Klon und muss vernichtet werden. Die Lage spitzt sich zu und Elysia muss versuchen zu fliehen, bevor alles zu spät ist.....


Rezension

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(17 Rezensionen)
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Fazit

Nachdem ich mir jetzt mal einen Blick auf das Originalcover gegönnt habe, muss ich ehrlich sagen, dass mir das deutsche Cover im direkten Vergleich viel, viel besser gefällt. Ich fand es zwar anfangs etwas schlicht, aber es passt eindeutig zum Inhalt. Im Gegensatz zum Original wirkt das deutsche Cover viel filigraner und besser ausgearbeitet. Es soll ja Elysia darstellen und ich denke, das ist hier sehr gut gelungen, denn da sie ein Klon ist, hat sie keinerlei Makel. Das Tattoo an der Schläfe und die Farbe der Augen sind ein optisches Highlight und passen ebenfalls zur Geschichte. Die Idee, eine dystopische Geschichte zu schreiben, in der es aus meiner Sicht vordergründig um Themen wie Unterdrückung, Sklaverei und Zwei-Klassen-Gesellschaft geht und erst zweitrangig um Klone, fand ich durchaus sehr gut. Gerade Letzteres ist ein aktuelles und brisantes Thema. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer und auch wenn die Reichen die Armen noch nicht versklaven, so muss man sich doch auch heute schon einmal fragen, wie es in 30 oder 40 Jahren aussieht, wenn sich die Menschen nicht ein bisschen verändern. Ich bin mir fast sicher, das es auch heute schon Menschen, irgendwo auf der Welt gibt, die sterben und sich klonen lassen würden, nur damit es ihren Familien gut geht. Ihr seht schon, dass das Buch sehr viel Stoff zum Nachdenken mitbringt. Was die Umsetzung angeht, so muss ich sagen, dass ich leider etwas zwiegespalten bin. Einerseits fand ich die Geschichte durch den schonungslosen, nüchternen Schreibstil und das Thema sehr überzeugend, doch andererseits hält sich die Autorin stellenweise zu lange mit Belanglosem auf, während sie zum Ende hin ein Ereignis nach dem nächsten aus dem Ärmel schüttelt, was die Geschichte dermaßen unglaubwürdig macht. So hat mich beispielsweise die Liebesgeschichte zwischen Elysia und Tahir kein Stück überzeugen können. Es gibt einfach zu viele Ungereimtheiten und Handlungsstränge die so überhaupt nicht zusammenpassen wollen. Pluspunkte gibt es für die Kulissen, die ausführlich und gut vorstellbar beschrieben sind und auch für die Beschreibung der Protagonisten. Man weiß direkt, wen man leiden kann und wen nicht. Was mir auf die Nerven ging, war das unmögliche Verhalten der Clique um Ivan. Scheinbar haben diese Kids nichts Besseres zu tun, als sich permanent mit der Droge Raxia vollzustopfen und andere vorzuführen. Ich tu mir mit der Bewertung dieses Buches wirklich schwer, weil es einfach viel zu viele Schwachstellen und unausgeklügelte Handlungsweisen und Ereignisse gibt. Die Ansätze und Ideen waren zwar wirklich toll, wurden jedoch nicht gut umgesetzt. So gab es Szenen, die durch ihre Masse an Ereignissen einfach zu unglaubwürdig erschienen, während die Geschichte an anderen Stellen einfach nur langweilig war.

Rezension in einem Satz:

Tolle Idee, laue Umsetzung.



Rezension

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(7 Rezensionen)
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Fazit

Die Idee war wirklich nicht schlecht. Klone, die wie Sklaven die Reichen bedienen. Doch manche dieser Klone haben Defekte und schließen sich zu einer Gruppe zusammen, die eine Revolte starten will. Aber die Umsetzung... Die Protagonistin Elysia hat Gefühle, was nicht normal für einen Klon ist. Aber dafür, dass sie Gefühle hat, ist der Schreibstil sehr gefühlslos, fast schon langweilig. Es werden viele Erzählstränge angefangen, aber es werden einfach zu viele verfolgt und ein paar dieser Erzählstränge fallen sogar ganz unter den Tisch. Wenn man sich ein oder zwei Erzählstränge ausgesucht und diese konsequent verfolgt hätte, wäre das Buch besser geworden.

Rezension in einem Satz:

Schöne Idee, aber an der Umsetzung hat es geharpert.



Rezension

von:
(41 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




Spannung:
Romantik:
Humor:
Action:

Fazit

Schon der erste Satz des Buches, ‘Sie will mich kaufen’, zeigt klar, worum es in der Geschichte geht: um den Besitz einer Sache, die diesem Fall eines menschenähnlichen Klons. Die Botschaft, die dieses Buch vermittelt, erinnert mich persönlich an Sklaverei, jedoch in anderem Ausmaße. Die Klone werden erschaffen, nachdem der bzw. die First tot ist. Danach sollen sie ihren Besitzern dienen. Die Idee an sich ist meines Erachtens sehr interessant und ganz gut gelungen. Demesne ist ein Paradies und die Menschen wollen das Leben genießen, während die Klone die Arbeit verrichten. Doch wie man sieht, haben die Klone und Teen-Klone Gefühle und anscheinend so etwas wie eine Seele. Am Anfang ist Elysia genau so, wie es gewünscht ist: gehorsam. Doch nach und nach merkt sie, wie unfair ihre Situation und das der anderen Klone ist. Sie will das Leben genießen, will sich verlieben und Schokolade essen, so oft sie will, doch sie darf es nicht, denn sie ist ein Klon und niemand darf entdecken, dass Elysia eigentlich ‘defekt’ ist. Dabei hat sie sich das nicht ausgesucht. Und es passiert das, was passieren muss: sie beginnt langsam zu rebellieren. Es gibt viele Geheimnisse, wie das der Familie Fortesquieu und ihrem Sohn Tahir und das Geheimnis von Xanthe. Es geht um Lügen, Eifersucht, Rebellion, Ungerechtigkeit und vieles mehr. Doch für mich war das Buch interessant und ich wollte wissen, was aus Elysia wird. Was wird mit ihr geschehen? Wer ist dieser junge Mann, der ihr beim Schwimmen erscheint? All das wird geklärt, doch am Ende werden neue Fragen aufgeworfen, denn das Ende ist ein absoluter Cliffhanger, mit dem ich nicht gerechnet habe. Für mich persönlich war die Geschichte neu und interessant. Mir hat sie gut gefallen, nur die Botschaft hinter dem Buch war nicht so gut. Sklaverei gibt es leider immer noch und ich hoffe nicht, dass die Zukunft so oder so ähnlich aussehen wird. Deshalb vergebe ich nicht die vollen Sterne. 'Beta' wird natürlich kein Einzelband sein. Laut goodreads.com sollen noch drei weitere Bücher folgen. Wir dürfen also auf Elysias Geschichte gespannt sein.

Rezension in einem Satz:

Eine gute Idee über Klone, die den Menschen dienen sollen, doch zu rebellieren beginnen.



Rezension

von:
(18 Rezensionen)
Eigene Empfehlung:
Sprache:Beschreibungen:Charaktere:Idee:




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Fazit

Ich habe es noch nie bei einem Buch erlebt, dass es mich am Anfang so begeistert und am Ende so enttäuscht, nein sogar richtig aufgeregt hat – hier ist es aber genauso passiert. Bis zur Hälfte hätte ich dem Buch gute 4 Sterne gegeben, dann flachte es immer weiter ab und zum Schluß hätte ich das Buch am liebsten in die Ecke gepfeffert. Die Idee des Buches fand ich unheimlich reizvoll (das Cover im Übrigen auch) und bis zur Mitte fand ich die Geschichte auch spannend und gut durchdacht. Nur dann passierte erst einmal nichts mehr, bestimmte Passagen wiederholten sich immer wieder und man trat auf der Stelle. Es gibt immer wieder nur einen neuen Tag, an dem Elysia ihren Menschen dient… Ich hatte gehofft, mehr Hintergründe über die Klone zu erfahren: wie genau wurden sie geschaffen, mit welchem Hintergedanken (außer zu dienen), was genau paasiert mit den „defekten“ Klonen usw. Aber nichts davon wird auch nur annähernd erklärt. Nur der (langweilige und immer gleiche) Alltag von Elysia ist hier Thema. Und dann überschlagen sich die Ereignisse plötzlich in einer Art und Weise, dass ich kaum wußte, wie mir geschah, denn es paßte nichts mehr zusammen und war so haarsträubend, dass ich absolut sprachlos war und 50 Seiten vor Schluß wirklich kurz davor war, das Buch abzubrechen. Der Konflikt der sich auf der letzten Seite noch ergibt wäre es fast wert gewesen weiterzulesen, aber die Fortsetzung wurde nie ins Deutsche übersetzt.

Rezension in einem Satz:

Starker Anfang, katastrophales (offenes) Ende